Passwort vergessen

Einloggen

Dein Ansprechpartner zum Artikel

Claudia Polke Claudia Polke

Ausbildung: Abitur Studium der Politologie mit den Nebenfächern Soziologie, Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M. Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz Tätigkeit: Volontariat Rhein-Main TV, Bad Vilbel

Werbung

twitter
    Verbindung zum Twitterserver fehlgeschlagen
Praktikum > „Irgendwas mit Medien“ - Praktikum beim Fernsehen
Haupttext Kommentare & Fragen
Druckansicht | http://www.boyng.de/6480

„Irgendwas mit Medien“ - Praktikum beim Fernsehen
David und Stephanie auf dem Weg zu Journalismus und Touristik

Was möchtest du später einmal machen? „Irgendwas mit Medien“ lautet eine häufige Antwort. Meist eröffnet sich durch ein Praktikum ein erster Einblick in den gewünschten Beruf. David E. (17) macht ein sechsmonatiges Praktikum in der Sportredaktion. Stephanie L. (22) absolviert ein Praktikum in der PR-Abteilung, anschließend im Vertrieb. Beide haben bis jetzt Erfahrungen sammeln können, die für ihren persönlichen Berufswunsch ausschlaggebend sind.

Am eindrucksvollsten waren für David E. während seines Praktikums die Begegnungen bei Drehs mit Sportfunktionären oder Termine vor Ort beim Training von Profivereinen im Rhein-Main-Gebiet. Bisher hat er schon viel gelernt und trägt einiges an Verantwortung.




Warum machst du dieses Praktikum bei rheinmaintv und worin bestehen Deine Tätigkeiten?

David: Ich mache dieses Praktikum aus Interesse am Journalismus und weil ich mein Fachabitur (Fachhochschulreife) erlangen möchte. In der Jahrgangsstufe 11 muss hierfür ein einjähriges schulbegleitendes Praktikum (von Montag-Mittwoch) absolviert werden. Meine Tätigkeiten sind zum Beispiel das digitale Schneiden von Beiträgen und das Bauen von sogenannten „Teasern“. Das ist der kurze Film vor einer Sendung, der ankündigt, was in der Sendung vorkommt. Zudem assistiere ich bei Drehs und erledige Rechercheaufgaben über Internet und Telefon.

Was waren deine spannendsten Erlebnisse?

David: Zu meinen spannendsten Erlebnissen gehörte eine Pressekonferenz des DFB in Frankfurt, an der ich mit einem unserer Videojournalisten (VJ) teilnehmen durfte. Dabei habe ich den DFB Präsidenten Dr. Theo Zwanziger getroffen. Ein weiteres spannendes Erlebnis war der Besuch eines Testspiels von Eintracht Frankfurt, bei welchem ich den Frankfurter Trainer Friedhelm Funkel getroffen habe. Zuguterletzt habe ich im Dezember 2006 mithelfen dürfen, eine Sendung bei Mainz 05 vorzubereiten, in der ich den Mainzer Präsidenten Harald Strutz kennen gelernt habe.

Was macht dir besonders viel Spaß ?

David: Besonders viel Spaß macht mir die Arbeit mit professionellen Journalisten, da ich diesen Beruf auch anstrebe. Außerdem genieße ich es, den ganzen Tag mit Sport zu tun zu haben, weil mich dieser Bereich am meisten interessiert. Die Mitwirkung bei Außendrehs ist immer sehr spannend, da man viele neue Leute kennen lernt und viel erlebt.

Was hast du nach diesem Praktikum vor?

David: Nach meinem Fachabitur möchte ich Journalismus und eine Fremdsprache studieren, um später einmal als Journalist arbeiten zu können. Mein Ziel ist es, mal ein mehr oder weniger bekannter (Sport)-Journalist zu sein.

Kannst du anderen Schülern so ein Praktikum empfehlen?

David:
Ich kann Schülern, die später einmal als Journalist arbeiten möchten, so ein Praktikum wie dieses auf jeden Fall weiter empfehlen. Man muss allerdings teamfähig sein und auch was erreichen wollen.


Auch Stephanie L. (22) absolviert ein Praktikum bei rheinmaintv. Zunächst arbeitete sie in der PR-Abteilung, anschließend im Vertrieb. Auch im redaktionellen Bereich gibt es einiges für sie zu tun.

Warum machst du dieses Praktikum?

Stephanie:
Aus Interesse an der Medienbranche. Zudem ist dies ein Pflichtpraktikum im Rahmen meines Studiums „International Business Administration“ mit dem Schwerpunkt Touristik. Ich wollte wissen, was hinter dem „Fernsehen“ steht, quasi vom Reißbrett auf den Bildschirm, und das ist in drei Monaten gut herauszufinden.

Hast du vorher schon ein anderes Praktikum absolviert?

Stephanie:
Zwei kürzere Schülerpraktika. Die haben mir allerdings nicht so gut gefallen, da man häufig nicht miteinbezogen wird. In zwei Wochen ist das auch etwas schwierig. Trotzdem haben sie mir insoweit geholfen, weil ich danach wusste, was ich nicht machen möchte. Studentische Praktika habe ich noch bei der AirPlus Servicekarten GmbH und bei Thomas Cook absolviert.

Was hast du bei deinem jetzigen Fernsehpraktikum schon gelernt?

Stephanie: Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Improvisation ist in dieser Branche enorm wichtig. Zudem erlangte ich Einblicke in das Anfertigen bzw. Aufzeichnen von Sendungen. Ebenfalls weiß ich jetzt, dass interpretationsfreie Formulierungen bei Pressemitteilungen von großer Bedeutung sind. 

Wie sehen deine Tätigkeiten im Vertrieb aus?

Stephanie:
Ich fertige zum Beispiel Mitschnitte von Sendungen für Kunden und Zuschauer an. Auch habe ich schon PowerPoint Präsentationen für neue Sendeformate mitgestaltet und Protokolle für verschiedene Mitarbeiter angefertigt. Parallel assistiere ich auch noch bei einer Sportsendung und einem weiteren Format, das sich Städten und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet widmet (Name: VOR ORT).

Ist es auch möglich, nützliche Kontakte zu knüpfen?

Stephanie:
Bei Sendungen wie der SPORTARENA bietet sich die Möglichkeit, sich mit Gästen zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen. Hier war ich für den Aufbau der Kulisse zuständig, habe jedoch auch Gäste begrüßt und betreut. Mit Menschen hat man ständig zu tun. Dies ist insbesondere im Rahmen der Sendung VOR ORT der Fall, wo wir Passanten bitten in unseren BABBELBUS zu steigen, um etwas über ihre Heimatstadt zu erzählen.

Kannst du dieses Praktikum als Einblick in die Medienlandschaft empfehlen?

Stephanie:
Ja, denn durch den vielfältigen Einsatz bekommt man einen sehr guten Überblick über Abläufe und Organisation.

Wir danken euch für dieses Gespräch.

1

Erstelldatum des Artikels: 15.03.2007, letzte Aktualisierung am: 18.04.2010

Artikel bewerten

Klicke auf die Sterne, um den Artikel zu bewerten:

nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

Dieser Artikel wurde von 19 Besuchern durchschnittlich mit 4.1 von 5 Sternen bewertet.

Social Bookmarks:

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wir stehen für einen guten Start in den Beruf

Lions Club Darmstadt-Castrum Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung TU Darmstadt Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa Hochschule Darmstadt