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Polizei Darmstadt Tätigkeit: Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium Südhessen;Einstellungsberater (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Darmstadt http://www.polizei.hessen.de

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Praktikum > "Irgendetwas mit Polizei": Praktikum bei der Polizei - Auch ohne Schießen spannend
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"Irgendetwas mit Polizei": Praktikum bei der Polizei - Auch ohne Schießen spannend
Von blauen Uniformen und grünen Männchen

Vier Jugendliche haben es geschafft: Sie ergatterten ihr Traumpraktikum beim Polizeipräsidium Südhessen und dürfen nun zwei Wochen lang in die Welt der „Freunde und Helfer“ schnuppern. Ob Polizist als langfristiger Berufswunsch oder als Einstieg für eine Karriere als Staatsanwalt - in jedem Fall ist der erste Eindruck sehr interessant!

Fünf erwartungsvolle Gesichter blicken mir entgegen, als ich das Büro von Polizeioberkommissar Frank Dingeldey betrete. Es ist der erste Praktikumstag für vier Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse. Ein alter Hase ist auch dabei: Mona Rossmann verbringt bereits seit August diesen Jahres im Rahmen ihres Fachabiturs jeweils drei Tage in der Woche im Präsidium.

Bei so vielen Praktikanten, fragt man sich natürlich, warum sich die Polizei so sehr für diese einsetzt. Dingeldey gibt mir bereitwillig Auskunft. Ein Eindruck in das Berufsleben eines Polizisten sei auf jeden Fall förderlich, besonders wenn man mit dem Gedanken spiele, später selbst einmal zur Polizei zu gehen. Von fünf ehemaligen Praktikanten bewerben sich erfahrungsgemäß einige Jahre später drei um einen Ausbildungsplatz. Wenn das keine Erfolgsquote ist!

Den Schülern scheint es offenbar zu gefallen, und auch wenn die Neulinge erst seit knapp zwei Stunden im Haus sind, sind sie schon überzeugt davon, es hier genau richtig getroffen zu haben. Doch wie kamen meine Interviewpartner und Partnerinnen überhaupt hier her? Woher stammt die Idee, bei der Polizei das zweiwöchige Schülerpraktikum zu verbringen? Bei dem einzigen männlichen Praktikanten Kevin Hotz liegt die Antwort nahe. Sein Vater arbeitet schon seit einigen Jahren hier, und Kevins Traum ist es, den gleichen Beruf zu wählen. Bei Mareen Hahn liegt die Sache anders. Ihr Traum ist es, Staatsanwältin zu werden. Doch warum dann Polizei, frage ich erstaunt. „Na, die Polizei hat doch auch mit Recht und Gerechtigkeit zu tun“ ist ihre Antwort. Stimmt...

Aber mit was bringen die Jugendlichen den Begriff „Polizei“ eigentlich in Verbindung? Vanessa Schaback weiß sofort eine Antwort: Grüne Männchen! Aber auch den andern mangelt es nicht an Kreativität. Streife, Sirenen, Gerechtigkeit - all das fällt ihnen sofort zum Begriff Polizei ein. Ob das nach 14 Tagen anders aussieht?

Doch was ist an der Polizei eigentlich so toll? Warum sind Polizisten und Polizistinnen Vorbilder für die Jugendlichen? Dutzende Antworten sind parat: z. B. dass der Beruf so vielseitig ist und es nie langweilig wird. Die Möglichkeit, sich gegen Rassismus und rechte Gewalt einzusetzen und und und. Jessica Holl ist es besonders wichtig, eingreifen zu können. Aber auch die Uniformen werden genannt und der Kontakt zu anderen Menschen.

Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, doch was erhoffen sich die Praktikannten von den zwei Wochen? Sie möchten einen Einblick in den Berufsalltag eines Polizisten bzw. einer Polizistin bekommen. Vanessa ist besonders wild auf den Sporttest, der zur Aufnahmeprüfung dazugehört und den die vier am Mittwoch außer Konkurrenz probieren dürfen. Aber vor allem möchten sie dem Traum, bei der Polizei (oder etwas ähnlichem) zu arbeiten, näher kommen.

Und was würden sie am Liebsten in der Zeit hier machen? Schießen! Schade, aber das wird wohl nicht möglich sein, berichtet der Polizeioberkommissar. Nur Zuschauen ist erlaubt.

Wer nun der Meinung ist, ein Praktikum bei der Polizei wäre genau das Richtige, sollte daran denken, sich unbedingt frühzeitig zu bewerben. Die Plätze sind sehr begehrt und deshalb auch schon Monate vorher vergeben. Da heißt es schnell sein!

Zum Schluss frage ich noch einmal, wie ihre Auffassung zu den Uniformen aussieht. Was ist besser: grün oder blau? Nach einer kleinen Diskussion werden sich Praktikanten und Kommissar einig: die blauen sehen einfach besser aus!

Wer gerne wissen möchte, was Vanessa, Kevin, Mareen und Jessica in den zwei Wochen tatsächlich alles erlebt haben, darf sich schon mal auf ihre Statements freuen.

Interview und Text: Jasmin Remlinger (Red.)

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Erstelldatum des Artikels: 15.11.2007, letzte Aktualisierung am: 18.04.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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