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Martina Werner-Ritzel


Mission Leben Lernen Tätigkeit: Schulleitung Evangelische Altepflegeschulen Darmstadt, Groß-Gerau und Wiesbaden http://www.mission-leben.de

Über die Firma/Institution

Die Schule in Darmstadt ist die älteste Altenpflegeschule in Hessen. 1959 wurde sie von den Diakonissen des Elisabethenstifts gegründet.

Seit 2005 gehört sie zum Bildungsträger Mission Leben - Lernen GmbH: Mission Leben - Lernen ist eine Tochtergesellschaft des diakonischen Unternehmens Mission Leben. Weitere Gesellschafter sind EVIM Evangelischer Verein für Innere Mission in Nassau und die Nieder-Ramstädter Diakonie. Mission Leben - Lernen betreibt drei Evangelische Altenpflegeschulen, die Fachschule für Sozialwirtschaft mit der Fachrichtung Heilerziehungspflege und das Institut für Fort- und Weiterbildung. Standorte der Altenpflegeschulen sind Darmstadt, Groß Gerau und Wiesbaden. Die Schulen arbeiten in der Ausbildung mit mehr als 50 Betrieben eng zusammen. 

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Staatlich anerkannter Altenpfleger/ Staatlich anerkannte Altenpflegerin: Ausbildung und Berufsalltag
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Menschen über 80 Jahren sind heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr, die Lebenserwartung steigt aufgrund des technischen und medizinischen Fortschritts immer weiter an. Von diesen älteren Menschen müssen natürlich viele gepflegt werden, oftmals können sie sich nicht mehr alleine versorgen und auch die Familie kann die vielfältigen Aufgaben nicht immer bewältigen. Deshalb sind Altenpflegeheime eine immens wichtige Einrichtung in unserer Gesellschaft, und Fachkräfte im Altenpflege-Bereich werden auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft gesuchte Kräfte sein.


Ein beispielhafter Tagesablauf als Examinierte Altenpflegerin oder Examinierter Altenpfleger sieht in etwa so aus:


Je nach Gesundheitszustand der Menschen muss dann entweder das Frühstück zum Bett gebracht werden, oder aber die Senioren kommen zum gemeinsamen Frühstück in den Speisesaal. Viele der Senioren kriegen auch täglich verschiedene Medikamente, bei Diabetikern muss desöfteren Insulin gespritzt werden. Auch das sind äußerst verantwortungsvolle Aufgaben, die ein Altenpfleger oder eine Altenpflegerin zu erledigen haben.

Sind die vormittäglichen Arbeiten dann gemacht, kümmert man sich in individueller Art und Weise um die Senioren. So sind viele der Menschen demenzkrank, d.h. sie leiden an Alzheimer oder ähnlichen Krankheiten. Da ist es oftmals hilfreich, einfach nur mit den Leuten zu reden oder auch mal Fotos mit ihnen anzuschauen. Bei der Fülle der Aufgaben, die eine Fachkraft für Altenpflege sonst noch zu erledigen hat, bleibt für diese Gespräche leider oft nur wenig Zeit.

Unter anderem gehört auch die rehabilitative Pflege zu den Jobs einer Examinierten Altenpflegerin oder eines examinierten Altenpflegers. Die 76-jährige Erna M. hatte beispielsweise kürzlich einen Schlaganfall und jetzt lernt sie auf mühsame Art und Weise wieder richtig zu laufen und zu reden. Das geschieht mit Hilfe von Koordinationsübungen, die vom Altenpfleger oder der Altenpflegerin betreut werden. Auch kleinere medizinische Aufgaben stehen tagtäglich auf dem Programm eines Altenpflegers und einer Altenpflegerin, so müssen Verbände gewechselt und Katheter gelegt oder Spritzen gegeben werden.

Nicht zu kurz kommen darf selbstverständlich auch die Dokumentation dieser Vorgänge. Wenn zwischendurch mal etwas Luft ist, werden die einzelnen Arbeitsschritte ausführlich festgehalten, so dass auch nach der Schichtübergabe alle Informationen vorhanden sind. Das kann z.B. bei der Dosierung von Medikamenten eine wichtige Rolle spielen.

Gegen 14 Uhr denkt man dann nach der anstrengenden Frühschicht und dem servierten Mittagessen langsam an den Feierabend und die Schichtübergabe. Die Spätschicht ist dann in der Regel von weniger Leuten besetzt, ganz einfach deshalb, weil es nicht soviel Arbeiten wie morgens zu erledigen gibt.

Eine der schwersten und traurigsten Aufgaben, die es oftmals noch zu vollbringen gilt, ist es, ältere Menschen beim Prozess des Sterbens zu begleiten. Neben den Sterbenden benötigen auch deren Angehörige gelegentlich Betreuung, wenn es auf die letzten Tage eines geliebten Menschen zugeht.

Alles in allem muss man als Examinierte Altenpflegerin oder als Examinierter Altenpfleger eine große soziale Ader mitbringen und auch im Umgang mit Menschen sollte man versiert sein. Es ist sicherlich nicht immer einfach, mit Senioren zu arbeiten und man sollte sich außerdem nicht scheuen, auch in schwierigen Situationen Verantwortung zu übernehmen.

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Erstelldatum des Artikels: 25.03.2010, letzte Aktualisierung am: 10.06.2013

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