Passwort vergessen

Einloggen

Dein Ansprechpartner zum Artikel

Prof. Dr. Rudolf Feile Prof. Dr. Rudolf Feile


TU - Darmstadt Ausbildung: Studium der Physik, Wissenschaftiche Assistentätigkeit, Promotion, Habilitation Tätigkeit: Professor der Festkörperphysik, Arbeitsgruppenleiter http://www.fkp.tu-darmstadt.de/feile

Über die Firma/Institution


TU Darmstadt – Uni mit Profil


Seit dem 1. Oktober 1997 trägt die TU den Namen "Technische Universität Darmstadt". Mit ihren über 19 000 Studenten ist sie die einzige technische Universität in Hessen. Von jeher ist die hier betriebene Lehre und Forschung schwerpunktmäßig den "Realien" verschrieben, also den Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaften.

 

Die Technische Universität Darmstadt, im südlichen Rhein-Main-Gebiet, einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas gelegen, ist unter den fünf Universitäten des Landes Hessen die einzige Technische Universität.

Lehre und Forschung sind geprägt von Interdisziplinarität und Internationalität. Im Schwerpunkt bietet die TU Darmstadt Ingenieur- und Naturwissenschaften an. Aber auch Geistes- und Sozialwissenschaften gehören traditionell zu ihrem Fächerspektrum; sie entwickeln in der Kooperation mit den Natur- und Ingenieurwissenschaften ihre spezifische Ausprägung. Für angehende Lehrer bietet die TU Darmstadt Studiengänge für die gymnasiale Oberstufe sowie für das Lehramt an beruflichen Schulen an.

In den diversen Evaluationsverfahren und Rankings der letzten Jahre rangiert die TU Darmstadt mit ihren Schwerpunktfächern immer unter den besten Universitäten Deutschlands. Die Wirtschaftskraft der Rhein-Main-Region garantiert den Absolventen attraktive Jobs und Karrieren – wenn sie es nicht vorziehen, sich als Existenzgründer selbständig zu machen.

Überschaubar wie die Stadt Darmstadt mit ihren knapp 140 000 Einwohnern ist auch die Uni: Rund 19.000 Studentinnen und Studenten sind hier eingeschrieben, die Hälfte davon in den Ingenieurwissenschaften, etwa ein Drittel in den Naturwissenschaften, die anderen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. An der TUD lehren knapp 300 Professoren und Professorinnen, unterstützt von 3600 wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Das garantiert eine gute Betreuung im Studienverlauf genauso wie bei Studien- und Diplomarbeiten.


Internationalität ist an der TUD kein bloßes Schlagwort: Partner der TUD sind mehr als 70 Unis rund um die Welt, mit denen wir gemeinsam forschen, aber auch unsere Studenten austauschen. Wer sich’s zutraut, kann sogar ein Doppeldiplom erwerben – zum Beispiel in Deutschland und Frankreich oder in Deutschland und Italien. Und sich damit auf dem internationalen Arbeitsmarkt optimal positionieren.

Das zweite Markenzeichen der TUD ist die Interdisziplinarität. Schon längst ist klar, dass die spannendsten Forschungsthemen an den Grenzen zwischen den Wissenschaftsdisziplinen liegen. Das breite Fächerspektrum der TU Darmstadt bietet dafür beste Voraussetzungen. Und das nicht nur zwischen „verwandten“ Fächern, sondern auch zwischen Ingenieur- und Geistes- oder Sozialwissenschaften.

Werbung

twitter
    Verbindung zum Twitterserver fehlgeschlagen
Informieren > Jobreports > Physiker / Physikerin: Ausbildung/Studium und Berufsalltag
Jobinterview Ausbildung/Studium Aufgaben/ Tätigkeiten JOEYJobtest: Teste dich! Video/ Audio Kommentare & Fragen
Druckansicht | https://www.boyng.de/1048

Physiker / Physikerin: Ausbildung/Studium und Berufsalltag
Der Jobreport - mit Jobinterview und JOEYJobtest und Video

Als Physiker / Physikerin beschäftigt man sich mit den Gesetzen der Natur. Dabei ist die Mathematik eines der wichtigsten Werkzeuge, um diese Gesetze zu beschreiben. Nach dem Bachelorstudium, in dem die Grundlagen gelernt werden, spezialisiert sich der Physiker / die Physikerin im Masterstudium auf Teilgebiete wie Kernphysik, Optik, Festkörperphysik, Astronomie und vieles mehr.


Exemplarischer Tagesablauf eines Physikers / einer Physikerin als Professor an der TU Darmstadt

Interview mit Prof. Dr. Rudolf Feile


Mein Arbeitsgebiet ist die „Optische Festkörperspektroskopie", in dem ich und meine Studierenden mit vorwiegend optischen Methoden Vorgänge in dem Bereich kondensierter Materie - das sind meist feste, können aber auch flüssigen Materialien sein - untersuche.

Nach meinem Physikstudium, meiner Promotion sowie einer Assistententätigkeit, zum Teil auch im Ausland, die ich mit einer Habilitation abgeschlossen habe, habe ich den Ruf an die TU Darmstadt erhalten.

Mein Arbeitstag ist ganz unterschiedlich. Tage mit einer großen Vorlesung beginnen bereits vor 7Uhr in der Früh. Da vergewissere ich mich, dass die Experimente und die Multimedia-Präsentation, die ich in der Vorlesung zeigen möchte, auch funktionieren. Meine Vorlesungen beginnen dann um 8Uhr und dauern 1,5 Stunden.

Danach gehe ich in mein Büro, lese meine neuen E-Mails und beantworte die wichtigen sofort.

Im Tagesablauf wechseln verschiedene Tätigkeiten ab. So führe ich Gespräche mit meinen Mitarbeitern und Studierenden, mit denen ich aktuelle Arbeiten diskutiere und Probleme im Labor bespreche. Im Dekanat bereite ich Entscheidungen der Prüfungskommission zu Anträgen von Studierenden vor oder unterschreibe Dokumente - wie etwa Urkunden und Zeugnisse. Dazu kommen Prüfungen, die ich entweder mündlich oder als Klausuren abhalte. Die Aufgaben dazu müssen vorbereitet, Lösungen dazu erarbeitet werden und nach der Klausur steht die Korrektur an, die zwar von Mitarbeitern vorgenommen wird, aber der abschließende Blick darüber obliegt doch mir. Bei 300-400 Teilnehmern braucht das auch seine Zeit.

Ab und zu schaffe ich es auch, ins Labor zu schauen, wobei mir mittlerweile leider - weil ich sehr gerne selbst der Natur auf die Finger sehen möchte - die Zeit fehlt, selbst Experimente durchzuführen. Vielmehr besteht meine Aufgabe darin, die Arbeitsgruppen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Diese Arbeitsgruppen bestehen aus Doktoranden, Diplomanden sowie Bachelor- und Master-Kandidaten. Meine Hauptfunktion als Arbeitsgruppenleiter ist die Koordination ihrer Forschungstätigkeit. Ich unterstützte sie bei ihrer Arbeit, damit sie den roten Faden nicht verlieren und gebe ihnen Denkanstöße für neue Ideen und Richtungen. Die Mitarbeiter haben dagegen wesentlich mehr Zeit, sich um die eigentliche Forschungsarbeit zu kümmern. Das ist auch notwendig, um die entsprechende Qualifikation als Diplom-Physiker, Bachelor, Master oder Doktor der Naturwissenschaften zu erlangen.

Hin und wieder gibt es Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen zu Forschungsprojekten und Anträgen für Forschungsmittel oder auch in Gremien der Universität zur Organisation der unterschiedlichen Studienrichtungen. Generell bin ich mit einem sehr hohen Verwaltungsaufwand konfrontiert, sowohl während der Vorlesungszeit als auch in der vorlesungsfreien Zeit, in der ich mich insbesondere der Semesternachbearbeitung und der Semestervorbereitung widme, mich in der Prüfungskommission einbringe und Prüfungen abhalte.

An einigen Tagen in der Woche schließen sich um 16 Uhr Seminarveranstaltungen an, in denen ich mir die Vorträge meiner Studierenden anhöre und die anschließenden Diskussionen leite.

Nach diesen Veranstaltungen versuche ich dann noch Liegengebliebenes aufzuarbeiten, bevor ich mich auf den Nachhauseweg begebe. Allerdings wird auch dann der Feierabend noch nicht eingeläutet, da ich oft noch die nächsten Vorlesungsstunden vorbereiten muss.

Trotz des hohen Arbeitsaufwandes macht mir die Physik immer noch Spaß, besonders dann, wenn ich mich in der vorlesungsfreien Zeit auch mal länger ins Labor stürzen kann.

Das Studienfach Physik ist zulassungsfrei, d.h. dass an der Universität genügend Kapazitäten für alle Physik-Interessierten zur Verfügung stehen.

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | weiter >>

Erstelldatum des Artikels: 25.06.2009, letzte Aktualisierung am: 23.04.2013

Artikel bewerten

Klicke auf die Sterne, um den Artikel zu bewerten:

nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

Dieser Artikel wurde von 161 Besuchern durchschnittlich mit 3.1 von 5 Sternen bewertet.

Social Bookmarks:

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wir stehen für einen guten Start in den Beruf

Europäischer Sozialfonds Hochschule Darmstadt Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Lions Club Darmstadt-Castrum Helmut Herbert GmbH & Co.