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Jörg Kirschner Jörg Kirschner


Primes GmbH, Pfungstadt Ausbildung: Abitur, Ausbildung zum Physik-Laboranten Tätigkeit: Mitarbeiter bei der Firma Primes GmbH in Pfungstadt im Bereich Kalibrierlabor http://www.primes.de

Über die Firma/Institution

Unternehmensprofil



Die Firma Primes GmbH baut, entwickelt und vertreibt spezielle Messgeräte zur Bestimmung von Laserstrahlen. Es ist wichtig, die Laserstrahlungen zu analysieren und zu kontrollieren, um einen reibungslosen Ablauf der Produktion und die Produktqualität zu sichern. Laser werden beispielsweise in der Autoproduktion für Schweißarbeiten verwendet.

Der Schwerpunkt der Arbeiten bei PRIMES liegt im Bereich der Messsysteme für die Charakterisierung von CO2, Nd:YAG und Diodenlasern - Laser zum Einsatz in der Materialbearbeitung.

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Physik-Laborant / Physik-Laborantin: Ausbildung und Berufsalltag
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Physik, nein danke!? Den Beruf des Chemie-Laboranten kennt jeder, aber was macht eigentlich der Physik-Laborant den ganzen Tag? Er hat Spaß an Naturwissenschaften und einen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Job. Und wer denkt, dass der Alltag der „rechten Hand" von Physikern und Physikingenieuren eintönig und langweilig ist, der wird nun vom Gegenteil überzeugt.

Um 8.30 Uhr beginnt mein Arbeitstag als Physik-Laborant. Als erstes checke ich meine Emails, ob wir neue Aufträge, wie z.B. Bestellungen für unsere Pocket-Monitore, die für Leistungsmessung verwendet werden, bekommen haben und prüfe gleichzeitig die Liefertermine. 

Danach überprüfe ich die Laserstrahlparameter an den Messgeräten. Hinter „Laserstrahlparameter“ verbirgt sich die Leistung, die im Laserstrahl steckt. Auch wird mit diesem Parameter die Intensität (Stärke) vom Laserstrahl gemessen. Da die Laserstrahlparameter sich verändern können (z.B. durch Alterungseinflüsse), ist es wichtig, diese ständig zu überprüfen, damit es zu keinen Leistungsverminderungen kommt.

Lasermessgerät
Ich checke auch die Einstellungen an den Messgeräten, die am Vormittag in der Produktion waren. Dazu benötige ich ca. eine Stunde. Danach überprüfe ich die Funktion der Geräte im Dauerlauf. Dauerlauf bedeutet, dass die Geräte unter Betriebsbedingungen laufen. 

Nachdem alle Geräte getestet wurden, trage ich die Daten zusammen und gebe sie in eine Excel-Tabelle ein. Dort gibt es eine Übersicht aller Vorgänge und eine Dokumentation über alle Parameter-Daten (zur Erinnerung: das sind die Messleistungsdaten). Danach erstelle ich den Gerätepass, in dem sämtliche Arbeiten, die an dem Messgerät vorgenommen wurden, aufgelistet werden.

Am Nachmittag nehme ich Reparaturen vor und mache die Geräte, die aus dem Dauerlauf kommen, für den Versand fertig.


Anschließend beginne ich im Kalibrierlabor mit dem Zusammenbau von Messgeräten. Ich bin zuständig für den Bau von BeamMonitoren und PocketMonitore. 

Im Laserstrahllabor ist es nicht immer ungefährlich. Aus diesem Grund haben manche Räume keine Fenster und die Türen müssen immer verschlossen sein. Das Tragen einer Schutzbrille ist dann natürlich auch Pflicht.

Danach geht es in die Entwicklungsabteilung, wo ein Versuch im Bezug auf Laserarbeit  gemacht wird, der anschließend mit Hilfe von Word dokumentiert wird. Im Physiklabor werden nicht nur Standardgeräte gefertigt, Wartungen und Reparaturen vorgenommen, sondern auch auf Kundenwunsch Spezialanfertigungen durchgeführt.

Dieser Entwicklungsprozess ist oft langwierig und anspruchsvoll und es handelt sich hierbei um hochkomplexe technische Geräte, die teurer sind als Standardgeräte. Solche Gespräche mit Kunden laufen im Allgemeinen über unseren Geschäftsführer, Herrn Dr. Kramer, ab.

Um 17.00 Uhr beende ich in der Regel meinen Arbeitstag.


Ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in den Beruf Physik-Laborant/ Physik-Laborantin bekommen.


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Erstelldatum des Artikels: 09.08.2004, letzte Aktualisierung am: 10.06.2013

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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