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Dorothee Brey Dorothee Brey


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Model / Dressman: Ausbildung und Berufsalltag
Der Jobreport - Mit Jobinterview und JOEYJobtest

Auf Modenschauen präsentieren weibliche und männliche Models (Mannequins und Dressmen) - meist im Vorfrühling und im Frühherbst - die neuesten Modetrends. Im Unterschied dazu stehen Fotomodelle Modell für Aufnahmen in Modezeitschriften, Katalogen und Lifestylemagazinen. Wer sich also für Mode interessiert, ein gepflegtes, attraktives Äußeres und immer ein Lächeln auf den Lippen hat, für den ist vielleicht der Beruf des Models wie geschaffen!

Claudia Schöndeling berichtet von ihrem Berufsalltag als Model:

Model Claudia Schöndeling
 Am Vortag des Engagement stelle ich abends meinen Kosmetikkoffer zusammen. Der Kosmetikkoffer enthält unter anderem Make-Up (die Farbe sollte zum natürlichen Teint der Haut passen), verschiedene Lippenstifte, Lidschatten, Rouge, sowie Puder. Auch Haarprodukte (Pflege/Stylingprodukte) gehören in den Koffer. Models stylen sich selbst, oder werden gestylt. Das kommt ganz auf den Auftrag. Aufträge können Katalogaufnahmen, Fotos für Magazine, Werbespots oder Modenschauen sein.

Um an einen Auftrag zu gelangen, benötigt man eine Setkarte, die alle wichtigen Daten des Models enthält. Diese Setkarte zeigt dem Kunden also, in welchen Bereichen das Model schon gearbeitet hat. Mehr zum Thema Setkarte findet ihr unter "Zusatzinformationen".

Als Model muss man natürlich ein attraktives, gepflegtes Auftreten und angenehme Umgangsformen haben. Dazu gehören frisches Aussehen, frisch gewaschene Haare, gepflegte Zähne, gepflegte Hände und Füße. Die Nägel sollten nicht zu lang sein und mit naturfarbenem Nagellack versehen werden.

Der nächste Arbeitstag beginnt dann so gegen 9 Uhr, wobei das auch je nach Auftrag variieren kann. Pünktlichkeit ist für ein Model das oberste Gebot! Bei Verspätungen oder gar Ausfall ist unverzüglich der Kunde oder der Auftraggeber zu benachrichtigen, damit dieser dann für einen geeigneten Ersatz sorgen kann.

Für diesen Tag steht abends gegen 19 Uhr eine Modeschau auf dem Programm. Bevor die eigentliche Modenschau beginnt, werden vormittags die entsprechenden Outfits anprobiert und ausgebessert um eventuelle Pannen zu vermeiden. In der Fachsprache wird diese Prozedur „Fitting“ bezeichnet.


Am Mittag setze ich mich mit dem Choreographen zusammen um die letzten Abläufe vor Beginn der Modenschau noch mal zu besprechen und zu proben. Ein Choreograph ist sozusagen der Trainer der Models und zuständig für den Ablauf und die Koordination der Bewegungsabläufe auf dem Laufsteg während der Modenschau. Für das professionelle Laufen auf dem Laufsteg gibt es spezielle Agenturen, wo man den gängigen Laufstil und den letzten Schliff erlernen kann, aber etwas Taktgefühl sollte man schon vorher mitbringen.

Als Model ist es sehr wichtig, sich in ein Team einzugliedern und sein Bestes für dieses Team zu geben. Das ist auf der Bühne wichtig, denn gerade in einer Modenschau ist es besonders wichtig als Team gut rüber zu kommen, nicht als Einzelkämpfer. Für Zickengehabe ist hier kein Platz!. Ein Team bei Modeschauen besteht unter anderem aus Visagisten, Hair-Stylisten, Choreographen, Models und Dresser. 

Die Modenschau beginnt pünktlich und nachdem der Moderator die Gäste begrüßt hat, beginne ich auch schon die neueste Kollektion eines Kunden zu präsentieren. Da während der Modenschau alles sehr schnell gehen muss und die Zeit sehr knapp ist hilft mir der Dresser (dtsch.: Ankleidehilfe) beim Umziehen und ankleiden, denn ich präsentiere mehrere Outfits an diesem Abend.

Wichtig ist auch, dass ich während des Laufens über dem Laufsteg Sorgen und Persönliches zu Hause lasse. Der Beruf des Models ist verbunden mit dem Bild des Schönen und Bereichernden, sie soll Spaß machen und Begeistern, da ist nun wirklich kein Platz für Probleme.



Nachdem die Modenschau so um 23 Uhr beendet ist, beende auch ich meinen sehr abwechslungsreichen Arbeitstag. Der Arbeitszeiten im Modelalltag sind nicht immer geregelt, beispielsweise können bei Fotoshootings, die im Freien stattfinden heftige Windstöße den Zeitplan im wahrsten Sinne des Wortes "durcheinanderwirbeln",
so dass man mit Verzögerungen und „overtime“ (dtsch.: Überstunden), rechnen kann.

Zum Schluss noch ein Fazit von mir: Gute Laune, heitere Gelassenheit, Natürlichkeit kommen gut an. Das schönste Kleid ist unsere Haut und die magische Zutat ein Lächeln. Bezaubert und bezaubernd sein: Es ist wichtig sich verzaubern lassen zu können von der Mode, wenn man selber verzaubern möchte.

Ich hoffe, ihr konntet einen ersten Einblick in das Modelleben bekommen.

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Erstelldatum des Artikels: 14.09.2004, letzte Aktualisierung am: 24.04.2013

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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