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Jürgen Jörges Jürgen Jörges


Maler Schmidt GmbH, Dreieich Ausbildung: Ich habe die Realschule nach der 9.Klasse verlassen und ein BGJ - als Schreiner absolviert. Danach habe ich 2 Jahre gelernt und die Gesellenprüfung zum Tischler- und Schreiner bestanden. Es folgten nach 3 jähriger Berufserfahrung der Besuch der Ganztagsschule in Bad Wildungen und der Meisterbreif als Tischler- und Schreiner. 3-Tage nach bestandener Meisterprüfung habe ich als Hilfsarbeiter im Maler- und Lackiererhandwerk angefangen. Nach einem Jahr habe ich die Gesellenprüfung abgelegt und nach einem weiteren Jahr die Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk bestanden. (1992) Tätigkeit: Geschäftsführer/Inhaber Maler Schmidt GmbH http://www.maler-schmidt.de

Über die Firma/Institution

Das mittelständische Unternehmen Maler Schmidt GmbH mit Firmensitz in Dreicheich-Sprendlingen und einer Niederlassung in Frankfurt verwirklicht seit 1932 erfolgreich die Wünsche seiner Kunden. Der Malerbetrieb sieht seine Stärken dabei vor allem in der Kundenberatung, in der Ausbildung von Lehrlingen und in seinen Mitarbeitern.

Es wird hier nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern auch die Ausbildung zukünftiger Maler und Lackierer/Malerinnen und Lackiererinnen groß geschrieben. Als Mitglied der Gütegemeinschaft der ausgezeichneten Ausbildungsbetriebe fühlt sich das Unternehmen verpflichtet, Lehrlinge über das normale Maß hinaus z.B. durch überbetriebliche Unterweisungen, Lehrgänge und Seminare auszubilden.

Lehrlingsbaustellen, die von den jeweiligen Auszubildenden (unter meisterlicher Kontrolle) in Eigenverantwortung ausgeführt werden, zeigen, dass die „Lehre" Spaß machen kann.

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Maler und Lackierer / Malerin und Lackiererin: Ausbildung und Berufsalltag
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Schwarzsehen gilt in diesem Beruf nicht. Durch Farbe werden effektvolle Akzente gesetzt, Dinge plötzlich in den Mittelpunkt gerückt, Formen betont, triste Winkel zu sympathischen Plätzen. Der Maler und Lackierer hat eine bunte Palette vielseitiger Tätigkeiten. Wobei diese sich nicht darauf beschränken, Alltagsgrau von Fassaden, Decken und Wänden zu verbannen oder auch einmal eine zu kleben - eine Tapete natürlich, sondern es gibt noch mehr interessante und kreative Bereiche, wie z.B. Denkmalpflege oder Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten, das werbewirksame Gestalten von Schriften, Schildern, Ausstellungsständen, auf die man sich u.a. auch spezialisieren kann.

Exemplarischer Tagesablauf der Auszubildenden Sandra Spier (22 Jahre alt, 3. Lehrjahr):

Um 6.45 Uhr treffen wir uns alle in der Werkstatt. Ein bis zwei Mal die Woche heißt es dann Werkstatt durchkehren, wobei wir Azubis (zurzeit sind wir zu zweit) uns dabei abwechseln. Anschließend folgt eine Besprechung mit dem Chef, in der wir abklären wer auf welche Baustelle fährt und was dort zu tun ist. Bevor wir losfahren suchen wir uns noch die Werkzeuge und Materialien heraus, die wir benötigen werden. Dann kann es auch schon losgehen.

Auf der Baustelle angekommen, räumen wir unsere Werkzeuge und Materialien aus und klären untereinander noch einmal wie unser Tagesablauf aussehen soll. Wenn wir z.B. die Aufgabe haben eine Wohnung zu tapezieren, dann fangen wir zunächst gemeinsam an die Böden abzudecken. Danach machen wir die Wände mit Wasser und einem Netzmittel nass, um die Alttapete leichter entfernen zu können. Die ganze Prozedur zieht sich meist mehrere Stunden hin, sodass wir zwischendurch für eine halbe Stunde eine Frühstückspause einlegen.

Anschließend machen wir uns weiter an das Entfernen der Tapete. Da dabei auch Unebenheiten in den Untergrund gekratzt werden, müssen wir anschließend damit beginnen die Wände zu spachteln. Um lange Wartezeiten zu vermeiden verwenden wir extra einen schnell trocknenden Feinspachtel. Auch das Aufräumen dürfen wir nicht vergessen. Wenn die Arbeit schnell voranging, dann haben wir noch Zeit die Wandflächen durchzuschleifen um kleinere Unebenheiten zu entfernen. Wenn wir einen sehr guten Tag haben, dann schaffen wir es sogar noch die zu tapezierenden Flächen mit Tapetengrund vorzustreichen. Allerdings ist es oft so, dass wir Probleme mit dem Lösen der Tapeten haben, da diese sich trotz Nässen nicht so einfach entfernen lassen. Je besser dieser Arbeitsschritt funktioniert, desto mehr können wir an einem Arbeitstag vorbereiten.

Gegen 16.00 Uhr haben wir Feierabend und besprechen auf der Fahrt nach Hause den Tagesablauf für den nächsten Tag.

Wenn nichts dazwischen kommt, können wir morgen mit dem Tapezieren der Wohnung beginnen! Dafür steht uns eine Tapeziermaschine zur Verfügung, die selbstständig die Tapeten einkleistert, sodass wir das nicht mehr übernehmen müssen. Und schon kann es losgehen - zuerst werden die Decken tapeziert und anschließend die Wände! Je nachdem was für eine Tapete angebracht wird, benötigt man für diese Aufgabe ein bis zwei Tage. Eine Rauhfasertapete ist zum Beispiel im Gegensatz zu einer Mustertapete relativ schnell angebracht, da man nicht darauf achten muss, dass die Muster beispielsweise auf gleicher Höhe sind. Der letzte Vorgang besteht darin überschüssigen Kleister zu entfernen und dann kann der Kunde seine neuen Wände bestaunen!

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Erstelldatum des Artikels: 24.04.2008, letzte Aktualisierung am: 10.06.2013

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