Passwort vergessen

Einloggen

Dein Ansprechpartner zum Artikel

Thomas Machate Thomas Machate


DFS Dt. Flugsicherung GmbH, Langen Ausbildung: Beamtenausbildung im öffentlichen DienstPersonalfachkaufmann IHK Organisationsfachkaufmann IHK Tätigkeit: Ausbildungsleiter in kaufmännischen und technischen Berufsbildern, Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen http://www.DFS.de

Über die Firma/Institution

Unternehmensphilosophie


Geschäft

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH mit Sitz im hessischen Langen ist für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig. Die DFS ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört. Das Unternehmen wurde im Januar 1993 gegründet und löste damit die Bundesanstalt für Flugsicherung als Instanz der Kontrolle des Flugverkehrs in Deutschland ab. Dafür hatte der Deutsche Bundestag das Grundgesetz sowie das Luftverkehrsgesetz geändert.

Zivile und militärische Fluglotsen arbeiten in Deutschland gemeinsam unter einem Dach. Seit 1994 kontrolliert die DFS nicht nur die zivile Luftfahrt, sondern ist in Friedenszeiten auch für die Abwicklung des militärischen Luftverkehrs zuständig. Davon ausgenommen sind lediglich die Militärflughäfen.

Insgesamt ist die DFS bundesweit an 16 internationalen Flughäfen und über die Tochterfirma The Tower Company an neun Regionalflughäfen vertreten, wobei die Flugsicherung in den Towern und Kontrollzentralen zum Kerngeschäft gehört.

Geschichte

Über drei Millionen Flugzeuge starten, landen und überfliegen Deutschland jährlich. Für Sicherheit und Pünktlichkeit sorgt dabei seit mehr als 50 Jahren die deutsche Flugsicherung.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick:

1953: Die Bundesanstalt für Flugsicherung wird gegründet.

1973: Ein Bummelstreik der Lotsen beeinträchtigt den Flugverkehr massiv.

1993: Organisationsprivatisierung: Aus der Bundesbehörde wird die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH.

2000: Eagle Award: Die DFS wird von der Organisation der internationalen Fluggesellschaften für ihre Leistung ausgezeichnet.

2003: Doppeljubiläum: 50 Jahre deutsche Flugsicherung und zehn Jahre DFS.

Werbung

twitter
    Verbindung zum Twitterserver fehlgeschlagen
Informieren > Jobreports > Bachelor of Engineering (BA) Informationstechnik: Ausbildung / Studium und Berufsalltag
Jobinterview Ausbildung/Studium Aufgaben/ Tätigkeiten Statements JOEYJobtest: Teste dich! Kommentare & Fragen
Druckansicht | http://www.boyng.de/4165

Bachelor of Engineering (BA) Informationstechnik: Ausbildung / Studium und Berufsalltag
Der Jobreport - Mit Jobinterview und JOEYJobtest

Du interessierst dich für Programmierung? Ein Informatik-Studium an der Universität ist dir zu theoretisch? Dann solltest du jetzt alle Geräte auf "Empfang" schalten: Als Informationstechniker / Informationstechnikerin bleibst du nicht einfach nur den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen, du kommst auch mit technischen Geräten in Berührung und darfst dich selbst darum kümmern, deine Arbeiten (z.B. Software-Produkte) marktfähig zu machen. Informatik-, Ingenieur- und BWL-Kenntnisse kommen hier ebenso zum Tragen wie regelmäßiger Kundenkontakt und spannende Projektarbeit im Team.

Exemplarischer Tagesablauf von Benjamin Kölsch, BA-Student für Dipl. Ing. Informationstechnik:

Zunächst gilt das gleiche wie in vielen anderen Berufen: Informationstechniker /  Informationstechnikerinnen haben keinen typischen Tagesablauf. Grund dafür ist, dass es bei uns in erster Linie um Projektarbeit geht, in der spezielle Software entwickelt und verkauft wird. Deshalb kann man unter Umständen über Wochen mit Programmieren beschäftigt sein, ein andermal könnte es um die Recherche von Datenmaterial (bei der DFS z.B. Statistiken über Abflug- und Landezeiten) gehen, die man für für seine Arbeit benötigt und wenn das Projekt (meistens ein Kundenauftrag) beendet ist, ist man mit der Vorbereitung der Präsentation beschäftigt, schließlich will man den Auftraggeber auch vom eigenen Werk überzeugen.

Benjamin Kölsch verbringt nur etwa ein Drittel seiner Arbeitszeit vor dem PC
Doch nicht nur muss der Kunde am Ende zufrieden sein: Eine Portfolio-Analyse schafft Klarheit darüber, ob sich der ganze Aufwand auch tatsächlich rechnen würde. Um die genauen Kosten seiner Arbeit möglichst schon vor Beginn einschätzen zu können, ist Hintergrundwissen zur Betriebswirtschaftslehre gefragt. Deshalb macht BWL auch einen wichtigen Teil unseres Studiums aus.

Auch wenn der Tagesablauf stark vom jeweiligen Projekt geprägt ist, gibt es natürlich auch wiederkehrende Prozeduren, z.B. gibt es für uns BA-Studenten regelmäßig Meetings mit unseren Ausbildern, auch ein ausgelernter Informationstechniker / eine ausgelernte Informationstechnikerin hat ständig solche Besprechungen - Teamarbeit und Solidarität werden nämlich auch in unserem Berufsfeld groß geschrieben, deshalb gehört auch soziale Kompetenz zu den Schlüsselqualifikationen für diesen Beruf.

So könnte ein Projekt für einen Kunden aussehen:

Ein Informationstechniker könnte beispielsweise zum Einsatz kommen, wenn einer unserer Kunden (wir haben interne Abnehmer, die direkt bei der DFS arbeiten und Anfragen an uns stellen, aber auch externe Kunden aus aller Welt) zum Beispiel eine grafisch-technische Darstellung über die Auslastung einer unserer Landebahnen haben möchte. Mit dieser könnte ein Luftverkehrsmanager oder ein Lotse ohne große Mühe feststellen, ob die Landebahn eventuell zu einer bestimmten Uhrzeit überlastet ist, und daraufhin die Anflüge sinnvoller über den Tag verteilen.


Produkte werden für Kunden von außerhalb, oft aber auch auf Anfrage betriebseigener Mitarbeiter (z.B. Fluglotsen) entwickelt.


Die Statistiken über die Anflüge dürfen selbstverständlich nicht über unsere laufenden Systeme, die man auch "Operative Umgebung" nennt, bezogen werden, schließlich könnte es so Störungen und Sicherheitsrisiken geben, weil plötzlich Zahlen an eine andere Stelle rutschen und nicht mehr gefunden werden. Deshalb müssen in diesem Beispiel die Daten über die An- und Abflugzeiten in eine so genannte "Testumgebung" kopiert werden,  damit sie reibungsfrei für das Projekt verwendet werden können. Den gesamten Recherche- und Programmiervorgang nennt man „Erzeugung von Informationen“.

Neben den Programmierarbeiten müssen auch die technischen Geräte zur Informationsübertragung bedient und gepflegt werden.
Die gesammelten und geordeten Informationen, wie hier am Beispiel des Flugverkehrs, kann man nun mittels Übertragung weiterleiten. Informationsübertragung ist ein weiterer Teilbereich unserer Arbeit und fordert Kenntnisse darüber, wie unsere anspruchsvollen Sendegeräte funktionieren und gewartet werden – die Informationsübertragung stellt somit das technische Tätigkeitsfeld eines Informationstechnikers / einer Informationstechnikerin dar, während die Erzeugung, die im vorigen Absatz erläutert wurde, ja eher theoretischer Natur war. 

Jetzt stellt sich die Frage, wie man das gesammelte, geordnete und übertragene Datenmaterial nun verarbeiten und für den Kunden verwendbar machen kann. Es muss eine grafische Oberfläche geschaffen werden, damit man seine Arbeit bildhaft auf einem Monitor darstellen kann. Das Resultat dieser Arbeit ist das fertige Produkt für den Kunden, in unserem Falle die  Auswertung der Landebahnauslastung. Dies war ein Beispiel für eine betriebseigene Anfrage, es gibt aber auch hier und dort Aufträge für externe Abnehmer, die man als Informationstechniker übernimmt.


Mit Erzeugung, Übetragung und Verarbeitung der Informationen ist es nicht getan - auch die Vermarktung spielt hier eine ganz zentrale Rolle.


Ein anderes Beispiel wäre eine Software, durch welche es Fluggästen künftig am Flughafen möglich sein würde, auf Anzeigetafeln direkt zu sehen, wo sich gerade die Maschinen der einzelnen Fluglinien befinden. Auch wichtige Daten und Informationen über die Maschine oder die Flugzeiten könnten hier ganz gezielt eingesehen werden. Tatsächlich wird diese Idee gerade unter Zuhilfenahme mehrerer Informationstechniker / Informationstechnikerinnen in die Tat umgesetzt. Vielleicht wird schon bald eine solche Anzeigetafel auf dem ein oder anderen Flughafen zu sehen sein.

Ein Informationstechniker / eine Informationstechnikerin muss somit definitiv nicht ausschließlich vor dem PC sitzen. Hier verbringt er im Normalfall nicht mehr als ein Drittel seiner Zeit, dann allerdings konzentriert, um die konzeptionelle Arbeit für sein Projekt zu leisten. Der Kunde ist in der Regel von Anfang an mit eingebunden, erkundigt sich nach Zwischenständen unserer Arbeit oder will Rücksprachen halten. Das Vorurteil, im Bereich der Informatik "völlig von der Außenwelt abgeschottet" zu sein, ist also schon längst überholt.

Interview und Text: Christoph Pohl

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | weiter >>

Erstelldatum des Artikels: 30.08.2007, letzte Aktualisierung am: 24.04.2013

Artikel bewerten

Klicke auf die Sterne, um den Artikel zu bewerten:

nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

Dieser Artikel wurde von 118 Besuchern durchschnittlich mit 2.9 von 5 Sternen bewertet.

Social Bookmarks:

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wir stehen für einen guten Start in den Beruf

Lions Club Darmstadt-Castrum Hochschule Darmstadt Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa Helmut Herbert GmbH & Co. Technische Universität Darmstadt Fachbereich Informatik