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Marie Habermann Marie Habermann


Henschel & Ropertz, Darmstadt Ausbildung: Realschulabschluss, Kauffrau im Einzelhandel Tätigkeit: Einkaufs-/Verkaufsassistentin "Young Fashion"; Teamleitung http://www.henschel-ropertz.de

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Branchenreports > Gut zu wissen, wenn du dich in einem Unternehmen der Textilindustrie bewirbst (mit Branchenquiz)
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Gut zu wissen, wenn du dich in einem Unternehmen der Textilindustrie bewirbst (mit Branchenquiz)
Branchenwissen rund um die Textilbranche: „Kleider machen Leute!“ Aber welche Leute machen Kleider?

Was gibt es nicht alles für Jobs in der Textil- und Bekleidungsindustrie – abgesehen vom Model: Bekleidungstechniker/in, Showroomleiter/in, Modedesigner/in, Store Manager/in, Dessousschneider/in und und und. Die Branche gehört zu den größten Industrien Deutschlands und Interesse für sie ist – und das nicht erst seit Germany’s Next Topmodel – bei fast jedem vorhanden. Kaum einer, der sich der Bedeutung von Kleidern und der Wirkung von Mode gänzlich entziehen kann – oder will. Es war wohl schon immer so und wird immer so bleiben: „Kleider machen Leute.“ Aber welche Leute machen Kleider?

Wenn dies dich interessiert und du dir vorstellen kannst, in der Textilwirtschaft zu arbeiten, dann sind die folgenden Fakten rund um diesen Zweig der Konsumgüterindustrie genau das Richtige für dich. Denn über einen zukünftigen Arbeitsplatz und dessen Arbeitsfeld gut informiert zu sein, ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Bewerbung.


Welche Leute machen Kleider?


Klar, zum einen sind es die ganz großen Designer wie Joop, Jil Sander oder Georgio Armani und die berühmten Labels wie Esprit, Levis oder Gabriele Strehle, H & M etc., die unsere Mode machen. Und die bringen die Modewelt zum Schillern. Aber die Textil- und Bekleidungsindustrie lebt nicht ausschließlich von den berühmten Designern und renommierten Firmen.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie bietet vielen Menschen in Deutschland ein interessantes, vielfältiges und ausgesprochen dynamisches Berufsumfeld. Hier waren in 2004 in 1.288 Unternehmen 139.881 Angestellte beschäftigt, die 22.373 Milliarden Euro Umsatz bewerkstelligt haben (Quelle: Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V., 2006 – Zahlen zur Textil- und Bekleidungsindustrie unter www.textil-mode.de). Und dieser Bereich der Konsumgüterindustrie sucht jährlich Nachwuchs in vielen, vielen verschiedenen Berufen.


Empfehlung von Marie Habermann


"Wenn du im Einzelhandel der Bekleidungsindustrie arbeiten willst, so wie ich das bei Henschel & Ropertz in Darmstadt (www.henschel-ropertz.de) als EVA - also als Einkaufsverkaufsassistentin - mache, dann sollte dir die Vorstellung, mit Kunden neue Outfits zusammenzustellen, Freude machen, du solltest offen sein für neue Modeströmungen genauso wie für Menschen, und du solltest ein gepflegtes Auftreten haben. Außerdem sollte dir schon klar sein, dass die Ladenöffnungszeiten eine gewisse Flexibilität voraussetzen - die Arbeitszeiten im Einzelhandel haben aber auch Vorteile, finde ich!"


Das gibt es wirklich: Technische Textilien


Die Textilindustrie gliedert sich in drei Bereiche. Textilien liefern den Werkstoff für unsere Mode/n (Bekleidungsherstellung) und werden zu Gardinen, Teppiche, Servietten etc. (Haus- und Heimtextilien) verarbeitet. Und sie werden in der Automobilindustrie, der Raum- und Luftfahrt, der chemischen Industrie, der Bauindustrie und in der Medizin benötigt (Technische Textilien). In Zahlen: 30 Prozent Bekleidungsherstellung, 30 Prozent Haus- und Heimtextilien und 40 Prozent Technische Textilien. Übrigens werden innerhalb der Textilindustrie dem Zweig der Technischen Textilien die größten Wachstumschancen eingeräumt! Schon mal was vom Berufsbild Textillaborant gehört?!


Fasern, Fasern, Fasern


Die Produktion von Textilien geht - vor ihrer eigentlichen Verwendung - in vier Schritten vonstatten. Fasern (Natur- und Chemiefasern sowie Fasermischungen) werden Garne und Zwirne (Spinnfasergarne und Filamentgarne). Aus diesen werden dann textile Flächen (Gewebe, Maschenware, Vliese, Filze) hergestellt, die dann gegebenenfalls noch veredelt werden (Farbgebung, Veränderung der Warenoberfläche und von Eigenschaften) (Quelle: http://www.textil-mode.de/deutsch/Die_Branche/K121.htm).


Wer die Wahl hat ...


Die Textilwirtschaft ist eine moderne und zum Teil rasant dynamische Industrie. Grundsätzlich stehen dir Berufsbilder in der Produktionstechnik, im Labor oder in der Gestaltung zur Auswahl bereit.

Für einen technischen Beruf in der Produktion solltest Du Freude an der Technik, mechanisches Verständnis und motorische Geschicklichkeit mitbringen sowie mindestens einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben. Berufsbilder sind hier Maschinen- und Anlagenführer/-in, Modenäher- und Modeschneider/-in, Produktionsmechaniker/-in Textil, Produktprüfer/-in Textil, Produktveredler/-in Textil, Technische/r Konfektionär/-in, Textilreiniger/-in.

Für einen Laborberuf solltest du einen ausgeprägten Sinn für Genauigkeit haben und gerne analytisch und systematisch arbeiten sowie einen Realschulabschluss mitbringen. Das sind gute Voraussetzung beispielsweise für eine/n zukünftige/n Textillaborant/-in.

Für einen gestalterischen Beruf solltest du schöpferisch veranlagt sein, dich gut konzentrieren können, volle Farbentauglichkeit und das nötige Interesse für den Umgang mit Computern mitbringen sowie einen guten Schulabschluss. Alles dein Ding? Dann schau dir unbedingt die Berufsbilder Modist/-in oder Produktgestalter/-in Textil genauer an.

Denn die hier benannten Berufe sind zur Zeit in der Textilwirtschaft gefragt und es sind Berufe mit interessanten Arbeitsbereichen, abwechslungsreichen Aufgaben und Tätigkeiten sowie Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten (Quelle: http://www.textile-your-future.de/einsteiger/index.html).


Noch ein paar Fakten, die zu wissen, einfach gut ist


Trotz des scharfen internationalen Wettbewerbs ist die deutsche Textil- und Modeindustrie auf den Weltmärkten erfolgreich: Beim Export von Textilien und Bekleidung rangiert sie auf den ersten Plätzen. Gleichzeitig wird ein Großteil des inländischen Bedarfs mit Einfuhren aus anderen Ländern gedeckt wird (Quelle: http://www.textil-mode.de/deutsch/Die_Branche/K121.htm).

Und dann gibt es da noch zwei ganz wichtige Themen, die die Textil- und Bekleidungsindustrie beschäftigen: Es sind die Produktpiraterie und der immense Schaden, der durch diese Rechtsverletzungen ensteht, und der nun auch schon nicht mehr ganz neue Trend zur Ökomode, gepaart mit dem Problem der weltweiten Arbeitsbedingungen in der Textilherstellung und -weiterverarbeitung.


Hier geht's zum Branchentest "Textilindustrie"


Text: Barbara Solbach (Red.)

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Erstelldatum des Artikels: 24.04.2008, letzte Aktualisierung am: 24.04.2009

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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