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Matthias Haas Matthias Haas

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Branchenreports > Gut zu wissen VIII...wenn du dich bei einem Energieversorgungsunternehmen bewirbst (mit Branchen-Quiz)
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Gut zu wissen VIII...wenn du dich bei einem Energieversorgungsunternehmen bewirbst (mit Branchen-Quiz)
Ein Energieversorgungsunternehmen - der richtige Arbeitsplatz für dich?

Du interessierst dich für eine Tätigkeit bei einem Energieversorgungsunternehmen? Die meisten Unternehmen wie HSE in Südhessen, Mainova in Frankfurt sowie RWE oder E.ON und Co. sind in den verschiedensten Sparten der Energieversorgung und Wasserversorgung bzw. Wasserentsorgung aktiv und bieten ein breites Spektrum an Berufen an. Die meisten Lehrstellen sind bei solchen Betrieben frühzeitig besetzt, viele Bewerber konkurrieren um eine einzige Stelle. Also ist es umso wichtiger, schon im Vorfeld ein wenig Bescheid zu wissen. Dies kannst du in unserem nachfolgenden Branchen-Quiz testen.

Branchenquiz "Energieversorung"


Welche Voraussetzungen solltest du erfüllen, wenn du bei einem Energieversorgungsunternehmen arbeiten möchtest?


Natürlich sind die Ansprüche und die entsprechenden Fähigkeiten, die man mitbringen sollte, wenn man sich bei einem Energieversorgungsunternehmen bewirbt, abhängig davon, in welchem Bereich man später arbeiten möchte.

Neben dem handwerklich-technischen Tätigkeitsfeld existiert bei solchen Unternehmen auch noch eine kaufmännische Sparte. Über ein gewisses technisches Interesse und Verständnis sollten Bewerber aber in jedem Fall verfügen, auch wenn sie in der Berufspraxis beispielsweise nur im Büro mit buchhalterischen Aufgaben betraut sind. Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Zuverlässigkeit sind – wie in den meisten anderen Berufen auch – von großer Wichtigkeit.

Wer sich für eine handwerkliche Ausbildung oder einen technischen Beruf interessiert, sollte natürlich über eine gewisse Fingerfertigkeit verfügen. Auch räumliches Vorstellungsvermögen und eine gewisse mathematisch-naturwissenschaftliche Begabung sind gefragt.


Statement des Ausbildungsleiters Werner Schanz (HSE)


Bei Bewerbern – egal für welchen Beruf - zählt für uns der Gesamteindruck, den diese bei ihrer Vorstellung hinterlassen. Es ist mir wichtig, die Person gut einschätzen zu können. Wir laden auch die Eltern von minderjährigen Bewerberinnen und Bewerbern ein, um uns ein möglichst breites Bild machen zu können. Mir sind übrigens Menschen lieber, die ihre eigene Meinung vertreten können, statt die ganze Zeit mit dem Kopf zu nicken und bei allem zuzustimmen.

Natürlich müssen sich die Bewerberinnen und Bewerber für ihr kommendes Tätigkeitsfeld interessieren und sich im Vorfeld schon einmal grundsätzlich über den Beruf und unser Unternehmen informiert haben. Wichtig ist, dass sie eine klare Vorstellung davon haben, was sie tun werden und wohin ihre berufliche Zukunft führen wird.
Obwohl mir dieser Eindruck wichtiger ist als gute Schulnoten, zählen diese natürlich auch. Darüber hinaus müssen alle Bewerberinnen und Bewerber einen Test und ein abschließendes Einstellungsgespräch absolvieren, bevor sie den Ausbildungsvertrag unterzeichnen dürfen.

Übrigens sollte man sich frühzeitig bewerben; der Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr rückt immer weiter zurück. Bis Ende des Jahres werden wir vermutlich sämtliche Ausbildungsstellen für den Herbst des kommenden Jahres besetzt haben.

Sehr wichtig ist uns, dass jede zukünftige Mitarbeiterin und jeder zukünftige Mitarbeiter zumindest einmal praktische Arbeitserfahrung gesammelt hat. Daher müssen auch Auszubildende im kaufmännischen Bereich während ihrer Ausbildung auf einer Baustelle arbeiten und mit anpacken. Umgekehrt lernen gewerbliche Auszubildende auch den kaufmännischen Bereich in der Praxis kennen. Das gilt auch zukünftige Diplom-Ingenieure und Diplom-Betriebswirte. Diese müssen 2 Monate vor Studienbeginn ein Vorpraktikum bei uns absolvieren. So erfahren sie ganz praktisch, wie die Arbeit in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern aussieht.



Die verschiedenen Tätigkeitsbereiche eines Energieversorgungsunternehmens

Die Energieversorgung liegt in Deutschland meist in der Hand von größeren Konzernen (z.B. RWE), regionalen Versorgern (z.B. HSE) oder bei Stadtwerken. Das Tätigkeitsspektrum ist entsprechend groß und reicht von der Gewinnung von Energie in Kraftwerken über die Betreibung von Strom- und Gasnetzen bis hin zur Trinkwasseraufbereitung und Trinkwasserversorgung sowie zur Abwasserentsorgung.  Energieversorgungsunternehmen liefern somit die Basis für eine funktionierende Volkswirtschaft, da sie mitunter die wichtigsten Grundbedürfnisse von Wirtschaft und Privathaushalten befriedigen. Entsprechend vielfältig und breit gefächert sind die Berufsbilder von Menschen, die bei Energieversorgungsunternehmen arbeiten.

Energieversorgung
Energieversorgungsunternehmen kümmern sich um den Betrieb und die Aufrechterhaltung von Strom- und Erdgasnetzen sowie um die Anschlüsse und Versorgung von einzelnen Haushalten, öffentlichen Institutionen und von Betrieben. Sie sorgen also für den Transport und die Verteilung der Energie vom Erzeuger zum Endverbraucher.

Energiegewinnung und -erzeugung
Viele Energierversorgungsunternehmen erzeugen auch selbst Strom und /oder Wärme. Elektrischer Strom wird auf vielen Wegen gewonnen. In Deutschland geschieht dies am häufigsten durch Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Schwarz- und Braunkohle oder Erdgas und auch durch Atomenergie. Darüber hinaus werden auch Öl und Müll zur Stromerzeugung verheizt. Die dabei freigesetzte thermische Energie wird dann mittels Turbinen in elektrische Energie umgesetzt.
Daneben gewinnen immer mehr Formen alternativer Energiegewinnung an Bedeutung, etwa durch Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft sowie Biomasse (Holzprodukte, landwirtschaftliche Reststoffe wie Gülle, Mist, Maissilage u.ä.) bei denen Bewegungs- und Solarenergie in elektrischen Strom und teilweise gleichzeitig auch in Wärme umgewandelt wird.

Fernwärme
Fernwärme wird zentral in einem Heizkraftwerk oder Heizwerk (z.B. Müllheizkraftwerk oder Holzheizkraftwerk) erzeugt. Der Wärmeträger ist Wasser, das über ein Rohrleitungssystem zu den Verbrauchern gelangt. Das Heizwasser gibt in Heizkörpern oder Wärmetauschern Wärme zum Heizen oder zur Erwärmung von Brauchwasser für Haushalt und Gewerbe ab. Das abgekühlte Wasser fließt wieder zum Heizwerk zurück, wo es erneut aufgeheizt wird.

Wasserversorgung / Abwasserwirtschaft
Neben Strom und Wärme, also eigentlich dem, was man unter „Energieversorgung“ im engeren Sinne versteht, treten viele Energieversorger, etwa Stadtwerke, auch als Wasserversorger und -entsorger auf. Neben dem Betrieb und dem Unterhalt des Trink- und Abwassernetzes zählt auch die Abwasseraufbereitung in Kläranlagen zu ihrem Aufgabenbereich.

Hast du Lust, im Quiz zu testen, ob du alles aufmerksam gelesen hast?

(Text: Oliver Bieg)

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Erstelldatum des Artikels: 23.11.2006, letzte Aktualisierung am: 10.12.2009

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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