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Monika Stoehr Monika Stoehr


Forum Beruf, Karriere, Zukunft e.V., Darmstadt Ausbildung: Betriebswirtin (st. gepr.), Schwerpunkt Controlling/ Rechnungswesen, Groß- und Außenhandelskauffrau Tätigkeit: Geschäftsführung Forum Beruf, Karriere, Zukunft e.V./ Projektmanagement, Contentmanagement http://www.forumev.de

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Branchenreports > Gut zu wissen VII, ... wenn du dich in einer (Online-)Redaktion bewirbst (mit Branchen-Quiz)
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Gut zu wissen VII, ... wenn du dich in einer (Online-)Redaktion bewirbst (mit Branchen-Quiz)
Von Teasern, Content-Management-Systemen und Redaktionsbesprechungen

Du möchtest gerne Journalist/Journalistin oder Redakteur/Redakteurin werden? Dann wirst du sicher früher oder später in einer Redaktion arbeiten. Doch es gibt eine Vielzahl von Berufen, die in einer Redaktion zu finden sind. Außerdem solltest du schon vorher wissen, in was für einer Redaktion du überhaupt tätig sein möchtest. Später kannst du dein Wissen in dem nachfolgenden Branchen-Quiz testen.

Branchenquiz "Online-Redaktion"


Was muss man können?

Ziel von Journalisten ist es, Informationen zu sammeln und zu veröffentlichen. Wenn du dich für die Arbeit in einer (Online-)Redaktion entschieden hast, solltest du dafür einige wichtige Voraussetzungen mitbringen. Ein abgeschlossenes Studium (am besten Medienwissenschaften, Kommunikationsdesign, Journalistik oder Geisteswissenschaften) ist von Vorteil, man kann aber mit viel Erfahrung auch als Quereinsteiger in das Berufsfeld kommen.

Spaß am Umgang mit dem PC, Kontaktfreudigkeit und Lust am Recherchieren sollte man in jedem Fall mitbringen.


Statement von Jasmin Wentz, Diplom Online-Journalistin (FH)


Wer Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt studiert, bringt gute Voraussetzungen für den Einstieg in ein breites Berufsfeld mit.
Journalistinnen und Journalisten mit Online-Schwerpunkt arbeiten beispielsweise für Online-Medien, für Zeitschriften- und Zeitungsredaktionen, den Rundfunk, für Unternehmen und Verbände oder in PR-Agenturen. Angehende Online-Journalisten üben daher die journalistischen Darstellungsformen für alle Medien, denn sie müssen verstehen, wie ihre Kolleginnen und Kollegen arbeiten. Dabei stellt das Internet ganz neue Anforderungen an die journalistische Arbeit.
Die multimediale Aufbereitung von Informationen und die interaktive Kommunikation mit den Lesern spielen eine große Rolle. Neugierde, ein gutes Sprachgefühl und Freude am Umgang mit Menschen sind für diesen Beruf ebenso wichtig, wie Teamarbeit und Spaß am kreativen Arbeiten mit dem PC.


Welche Redaktionstypen gibt es?


Der Arbeitsalltag in einer Redaktion hängt sehr stark davon ab, für welches Medium man arbeitet. Je nach Redaktionstyp gibt es ganz spezielle Vor- und Nachteile, über die du dich im Voraus informieren solltest.


Zeitungsredaktion



  • Je nach Erscheinungstermin (wöchentlich, täglich) hoher Zeitdruck/ Aktualität
  • Relativ kurze Vorlauf- und Recherchezeiten
  • Hoher Papieraufwand
  • Heute häufig ein gleichzeitiges Angebot im Internet in verschiedenen Formen (komplett als Duplikat/ teilweise als Duplikat/ nur zur Selbstdarstellung...)
  • Hoher Papierverbrauch
  • Hohe Veröffentlichungskosten
  • Hoher Distrubutionsaufwand (z.B. bei Abos)
  • Schreibweise anders (Texte am Stück länger)
  • auch hier inzwischen Redaktionssysteme im Einsatz
  • große (Druck- und Falz-)Maschineneinsatz notwendig
  • schnelllebiges Medium
  • Wegwerfmedium (Recycling möglich)
  • Relativ günstiges Medium (kostenfreie Zeitungen/ kostenpflichtige Zeitungen)


Onlineredaktion


  • kann sehr schnell reagieren/ veröffentlichen
  • Kombination von Technik und kreativen Fähigkeiten
  • Der Redakteur arbeitet mit dem PC und einem Content Management System (CMS)
  • Benötigt kein Papier (elektronisches Papier) Unterlagen kommen per Email oder werden direkt in das System eingestellt
  • Der Journalist kann von jedem beliebigen Ort Inhalte einstellen
  • Es werden für die Texterstellung auch Bildprogramme eingesetzt, auch deren Bearbeitung erfolgt am PC
  • Veröffentlichung kann sehr schnell – z.B. auch bei Fehlern geändert werden
  • Online Texte werden anders aufbereitet/ geschrieben: kürzer
  • Online-Texte werden verlinkt (diese Links müssen in den Text eingebaut werden)
  • Geringe Veröffentlichungskosten
  • Kaum Distributionsaufwand
  • HTML-Kenntnisse und Kenntnisse über Bildbearbeitungsprogramme sinnvoll
  • Kaum Maschineneinsatz (Technik in Form von PCs)
  • Sehr günstiges Medium (in vielen Fällen für den Nutzer komplett kostenfrei)
  • Leseverhalten der User am Bildschirm anders (von daher müssen die Texte kürzer sein)
  • Kurzlebiges Medium (bzw. auch das Gegenteil ist oft der Fall, was eine Website aber nicht interessant macht). 


Zeitschriftenredaktion


  • Je nach Erscheinungstermin (wöchentlich, täglich) hoher Zeitdruck/ Aktualität
  • Relativ kurze Vorlauf- und Recherchezeiten
  • Hoher Papieraufwand
  • Heute häufig ein gleichzeitiges Angebot im Internet in verschiedenen Formen (komplett als Duplikat/ teilweise als Duplikat/ nur zur Selbstdarstellung...)
  • Hoher Papierverbrauch
  • Hohe Veröffentlichungskosten
  • Hoher Distrubutionsaufwand (z.B. bei Abos)
  • Schreibweise anders (Texte am Stück länger)
  • auch hier inzwischen Redaktionssysteme im Einsatz
  • große (Druck- und Falz-)Maschineneinsatz notwendig
  • schnelllebiges Medium
  • Wegwerfmedium (Recycling möglich)
  • Relativ günstiges Medium (kostenfreie Zeitungen/ kostenpflichtige Zeitungen)


Buchredaktion


  • Sehr lange Vorlaufzeiten
  • Hoher Distributionsaufwand
  • Hoher Papierverbrauch
  • Maschineneinsatz notwendig zur Herstellung
  • Hier am ehesten noch althergebrachter Schreibstil für den Autoren möglich (zumindest aber über den PC)
  • Teures Medium (auch noch als Taschenbuch)
  • Hinentwicklung zum E-Book (??)
  • Das langlebigste Medium von allen

Hast du Lust, im Quiz zu testen, ob du alles aufmerksam gelesen hast?

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Erstelldatum des Artikels: 14.09.2006, letzte Aktualisierung am: 27.06.2011

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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