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Sven Herbert Sven Herbert


Herbert GmbH, Einhausen Ausbildung: Studium der Versorgungstechnik (Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik) Abschluss: Diplom Ingenieur Versorgungstechnik (FH) Tätigkeit: Wirtschaftsingenieur/ Energieberater Prokurist bei der Firma Herbert GmbH & Co. Einhausen http://www.herbert.de

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Gut zu wissen IV …wenn du dich bei einem Betrieb, der mit Gebäudetechnik zu tun hat, bewirbst (mit Branchen-Quiz)
Gebäudetechnik ist überall - ist alles Gebäudetechnik?

Dieses Jahr war der Winter besonders hartnäckig und kalt. Trotzdem hatten wir es immer schön warm in unseren Wohnungen, in die wir vor dem vielen Schnee und Regen flüchten konnten. Dass wir in unseren Häusern geheizte Zimmer, und dicht schließende Fenster vorfanden, haben wir den Gebäudetechnikern zu verdanken. Diese sind es auch, welche sich darum kümmern, dass unsere WC am richtigen Fleck steht und auch Trinkwasser aus unseren Leitungen fließt. Hierbei ist es natürlich wichtig, schon vorab etwas darüber zu wissen. Dies kannst du in unserem nachfolgenden Branchen-Quiz testen.

Branchenquiz "Gebäudetechnik"


In der Gebäudetechnik stößt man auf einige Begriffe, welche auf dem ersten Blick leicht verständlich klingen. Aber was verbirgt sich eigentlich ganz genau hinter dem Begriff Heizungssystem oder Solarkollektor? 

Zu anderen Begriffen wiederum haben wir überhaupt keinen Bezug. Wer weiß schon, was eine Brauchwassererwärmung ist?

Dieser Artikel stellt einige dieser Begriffe vor, die einen kleinen Überblick über Begriffe der Gebäudetechnik geben.


Das Heizungssystem – wir lieben es ja alle schön warm


Damit es immer schön warm in unseren Wohnungen ist, brauchen wir gut funktionierende Heizungen. Dreht man den Heizkörper auf, wird Wärme an das Zimmer abgegeben. Aber was geht da genau vor sich?

Beginnen wir mit der Heizzentrale. Diese besteht aus dem Wärmeerzeuger und dem Warmwasserspeicher. Ein Wärmeerzeuger ist ein Gerät, das auf irgendeine Art und Weise Wärme herstellen kann. Früher waren es die Öfen, welche mit Kohlebriketts beheizt wurden. Die Wärme wurde sofort in dem betreffenden Raum abgegeben.

In heutigen Häusern findet man meistens den Heizkessel vor. Unter Verwendung von Energie (siehe "Brennstoff" weiter unten) wird Wärme erzeugt. Diese Wärme wird allerdings nicht sofort im betreffendem Raum abgegeben. Im Warmwasserspeicher wird das erhitzte Wasser gespeichert, um bei Abruf an andere Zimmer weitergeleitet zu werden.

Die erzeugte Wärme wird also mit Hilfe des Wärmeverteilsystems transportiert. Zu dem Wärmeverteilsystem gehören die Rohre sowie alle dazugehörigen Bauteile, welche die Wärme schließlich zu der Endstation, den Raumheizflächen transportieren.

Früher brauchte man diese Wärmeverteilsystem nicht, da die Öfen nur den Raum erwärmten, in dem sie standen. Die heutigen Wärmeerzeuger geben die Wärme an alle Räume eines Gebäudes ab. Meist stehen sie in den Keller- oder Abstellräumen.

Eine Raumheizfläche ist uns unter dem Namen Heizung wohl besser bekannt. Hier sollte darauf geachtet werden, dass diese möglichst am Fenster stehen, um die eindringende Luft von außen direkt abzufangen.

Fenster können zwar schon sehr dicht schließen, ein kleines Stückchen Kälte dringt aber immer noch durch. Fängt die Heizung diese Kälte nicht ab, würde diese kalte Luft nach unten absinken und wir hätten kalte Füße, während es sonst behaglich warm wäre.   


Der Brennstoff – einige Fakten dazu


Dem Heizkessel muss bestimmte Energie zugeführt werden. Nur durch den Verbrauch von Energie kann er Wärme erzeugen. Diese Energie besteht in Form von Brennstoffen. In Deutschland werden zu einem überwiegenden Teil Öl und Gas als Brennstoff verwendet. Dabei hat das Heizöl einen Marktanteil von 45%, während Erdgas 35% des Brennstoffbedarfs stellt. Die restlichen deutschen Haushalte werden mit anderen Energien, wie Strom, Kohle oder Solarenergie versorgt. Früher war die Kohle der gängigste Brennstoff.


Die Brauchwassererwärmung – was man darunter versteht

In unserem Haushalt muss Wasser fast überall Trinkwasserqualität besitzen. Es wäre ohne Probleme möglich, Wasser aus der Waschmaschine zu trinken. Um Wasser in unseren Wohnungen zu haben, müssen Wasserleitungen in die Badezimmer und Küchen verlegt werden. Dieses Wasser kann für die Spülmaschine, die Waschbecken, oder als Duschwasser genutzt werden. Öfters, zum Beispiel beim Duschen, braucht man warmes Wasser. Die Anzahl der Leute, die sich eiskalt abbrausen ist doch relativ gering. Das Wasser muss also vor dem Gebrauch erwärmt werden. Dies bezeichnet man als Brauchwassererwärmung. 
Der Begriff brauchwasser klingt ein wenig irritierend, jedoch wird damit nicht gebrauchtes Wasser verstanden. Man versteht darunter Wasser, welches für den Gebrauch erwärmt wird. 



Der Sanitärbereich - viele verschiedene Möglichkeiten



Nicht nur für die behagliche Wärme in der Wohnung sind Gebäudetechniker verantwortlich. Sie sorgen auch dafür, dass Küche und Bad benutzerfreundlich eingerichtet werden. Hier richtet man sich nach den Wünschen der Bauherren.

So kann dieser beispielsweise entscheiden, ob er ein WC mit tiefhängendem, aufgesetztem, hochhängenden oder in die Wand eingebautem Spülkasten eingebaut haben möchte. Auch bei der Wahl der Waschbeckenarmatur haben sie mehrere Möglichkeiten.

Man kann ein ganz normales Waschbecken wählen, in dem man man den Wasserhahn aufdreht und das Wasser fließt. Es gibt aber auch die Alternative der berührungslosen Armaturen. Eine Möglichkeit ist die opto-elektronische Art der Wasserabgabe.

Bei opto- elektronisch gesteuerten Armaturen existiert ein Sender, der Lichtimpulse im infraroten Bereich ausstrahlt, der für uns also unsichtbar ist. Werden diese Lichtstrahlen nun durch das Vorhandensein unserer Hand, die wir unter den Wasserhahn halten, wieder zurück geworfen, so löst die Steuerelektronik hier das Fließen von Wasser aus.

Diese Variante ist besonders hygienefreundlich, da hier niemand mehr den Wasserhahn berühren muss und das Übertragen von Bakterien vermindert werden kann. Vor allen an Raststätten und in Krankenhäusern setzt man berührungslose Armaturen ein.


Raumlufttechnische Anlagen -  auch in Deutschland benötigt

 


Klimaanlagen sind in unseren Breitengraden so sinnvoll wie eine Zentralheizung in Afrika!“ So – oder so ähnlich – könnte die provozierende Äußerung eines Laien über den Einsatz von RLT-Anlagen (Raumlufttechnik) in Mitteleuropa lauten.Und doch wird heute – bei näherer Betrachtung der Sachlage – niemand ernsthaft den Nutzen, ja die Notwendigkeit der RLT-Technik in Zweifel ziehen. Ihre Anwendung ist in den vielfältigen Bereichen unserer technischen Umwelt für uns ganz selbstverständlich geworden:Was wären Großraumbüros, Räume für die Datenverarbeitung, Theater- und Kongresssäle, Hotelsuiten, Kühlschiffe, Operationssäle, Fertigungsstätten z.B. für Speicherchips, Papier oder Textilien, Farbspritzräume und selbst Personenkraftwagen ohne jene Technologie, der allerdings in der allgemeinen öffentlichen Meinung ein schlechter Ruf vorauseilt.Um diesen schlechten Image entgegenzuwirken, muss hier gelten, was z.B. für Kraftfahrzeuge als Selbstverständlichkeit angesehen wird:Die RLT-Anlage kann nur dann hochwertige Ergebnisse liefern, wenn sie

  • in regelmäßigen Zeitabständen gewartet wird und
  • entsprechend den Bedürfnissen konzipiert wurde.

Zu den ersten Lüftungsanlagen zählten die Steinofen-Luftheizungen der Römer, die sogenannten Hypokaustensysteme. Mit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurde dann die moderne Lüftungs- und Klimatechnik begründet.

Hast du Lust, im Quiz zu testen, ob du alles aufmerksam gelesen hast?

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Erstelldatum des Artikels: 23.03.2006, letzte Aktualisierung am: 22.01.2009

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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