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Workshop Berichte der Lan Party Girls Only Frankfurt 2010

Hier findet Ihr die Workshopberichte der Lan Party 2010 Frankfurt.



GIF Animationen selber machen
mit Marja-Liisa Jöckel.

„Lass die Bilder laufen lernen“ war das Thema des diesjährigen GIF-Workshops in Darmstadt und Frankfurt. Und so war die Aufgabe gemalte oder fotografierte Bilder mit Hilfe des Computers "zum Leben erwecken".

Zu Beginn diente eine kurze Präsentation für die Mädchen als Einstieg in das Thema Animationen allgemein und zu der Bildbearbeitungssoftware GIMP. Einige hatten schon mit ähnlichen Programmen am Computer gearbeitet und so ging es schnell an die Computer und die Mädels konnten loslegen. Es entstanden viele verschiedene Bilder mit dem Pinsel aber auch mit der Einbindung von Vorlagen. Es wurde eifrig fotografiert und so lustige Fotostories animiert. Manchmal bereiteten zwar bspw. die Einstellungen von Bildgrößen ein paar kleine Schwierigkeiten – aber  erfolgreich wurden diese kleinen Hürden gemeistert und es entstanden viele lustige und bunte Meisterwerke. So einfach hätten sie sich das nicht vorgestellt!



Computer Science Unplugged
mit Prof. Dr. Isolde Adler

Viele clevere Ideen in der Informatik benötigen gar keinen Strom!

Wusstet Ihr schon, dass man mit 10 Fingern bis 1023 zählen kann?
Klar -- einfach im Binärsystem zählen!
Das Binärsystem haben wir anhand von beschrifteten Kärtchen kennengelernt. Mit
den Kärtchen konnte jedes Mädchen ausprobieren, welche Zahlen sich wie
darstellen lassen. Dann haben wir die Kärtchen durch Butterkekse ersetzt --
einseitig mit ZartBITterchokolade überzogen (sogenannte "BITs"). Auch damit
kann man problemlos Zahlen darstellen. Wichtig ist nur, dass es zwei
verschiedene Seiten gibt: "Keks" und "Schokolade" (auch "0" und "1" genannt).

Computer sind ja weit mehr als große Taschenrechner: sie dienen als Bücherei,
helfen bei Verfassen von Texten, beim Finden von Informationen, sie spielen
Musik und Filme ab, etc. Wie speichern Computer diese Informationen?
Ausschließlich mit Nullen und Einsen -- mit Bits! Wir haben uns gemeinsam
überlegt, wie viele Zeichen es auf einer Tastatur gibt. Anschließend haben wir
in der ASCII-Tabelle nachgeschaut, wie diese Zeichen heutzutage im Computer
mit Nullen und Einsen codiert werden.

Auch E-Mails werden mit Nullen und Einsen codiert. Was passiert aber, wenn sich
beim Übertragen von Nachrichten versehentlich Fehler einschleichen? Häufig
kommt es vor, dass sich ein BIT umdreht -- dann steht z.B. plötzlich an einer
Stelle eine 0, wo vorher eine 1 stand, und die Empfängerin bekommt eine falsche
Nachricht. Solche Übertragungsfehler kommen tatsächlich häufig vor! In der
Informatik hat man Ideen entwickelt, wie man die Fehler erkennen und sogar
automatisch korrigieren kann.

Die Mädchen haben automatische Fehlerkorrektur anhand eines Zaubertricks
kennengelernt. Den Trick haben sie dann sogar gemeinsam nach etwas Überlegen
herausgefunden. Zum Schluss konnten sie ihn dann selber vorzaubern!

Der Workshop basiert auf dem Buch "Computer Science Unplugged" (Übungen 1 und
4). Das unterhaltsame Buch wurde in Australien eigens für Schüler/innen
entwickelt, und es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt -- inwischen gibt es
auch eine erste Fassung auf Deutsch. Man findet sie online unter
http://csunplugged.org


Lego Robots mit Linda Luy

In diesem Workshop lernten die Mädchen, dass die Arbeit mit Robotern kein Hexenwerk ist, sondern auch wirklich Spass machen kann!

Zuerst wurde den Mädchen erklärt, was Roboter eigentlich sind und was man mit diesen machen kann. Neben den schon bekannten Verwendungsgebieten, wie z.B. in der Industrie, wurde auch gezeigt, dass Roboter ebensogut zur Unterhaltung dienen können. So können sie z.B. auch tanzen oder Fussball spielen, wie es jährlich beim RoboCup (internationale Wettbewerb zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und autonome mobile Systeme) geschieht, wobei man daraus trotzdem neue Erkenntnisse für die Forschung gewinnen kann. Besonderes Interesse erweckte der "Nao"-Roboter, mit dem das RoboCup-Team der Uni Frankfurt an besagtem Wettbewerb teilnimmt. Wir entschuldigen uns schon einmal im Voraus für eventuelle ungewöhnliche Weihnachtswünsche bei den Eltern.

Nach der kurzen Einführung, durften die Mädchen selbst praktische Erfahrungen machen. Sie hatten keinerlei Schwierigkeiten zu verstehen, wie Lego Mindstorms funktioniert und haben schon mit ihren ersten Versuchen am fahrenden Roboter begonnen, ehe ihnen die Programmierung mit Lego Mindstorms überhaupt bis ins Detail erklärt wurde. Sie programmierten eigene Programme, die als künstliche Intelligenz für den Roboter entscheiden musste, wie er sich bewegt und was geschieht, wenn er auf Hindernisse trifft.

Zu diesem Zweck lernten die Mädchen auch verschiedene Sensoren kennen, mit denen es dem Roboter möglich ist, Einflüsse seiner Umgebung wahrzunehmen und darauf zu reagieren. So konnte er ein Hindernis beispielsweise via Drucksensor erkennen, welcher ein entsprechendes Signal weitergeleitet hat, das die Mädchen in ihrem Programm abgefangen haben. Daraufhin konnten sie in ihrem Programm festlegen, dass der Roboter z.B. aufhören soll, weiter gegen das Hindernis zu fahren und stattdessen einfach stehen zu bleiben. Insgesamt wurden hier in kürzester Zeit erste Kenntnisse in Robotik und Programmierung gewonnen - schneller als man denkt und mit Sicherheit nicht nur "was für Jungs"!


Ein Computer ist kein Hexenwerk mit Anja Gerbes

Ein Computer ist ein Hexenwerk? So dachten wir vielleicht noch, bevor wir das Motherboard kennenlernten, mit ihren vielen Steckplätzen und den Speicherbänken. Das Innenleben eines Computers ist bestimmt nur auf dem ersten Blick unheimlich. Um aber surfen, spielen und am Computer zu arbeiten, brauchen wir folgendes Innenleben: Grafikkarte, Ethernet Netzwerkkarte und DVD-Player.
Mit viel Witz und Charme haben wir uns ans Innenleben des Computers gewagt und wir haben ihn komplett auseinander gebaut. Jede Schraube, sowie jedes Kabel haben wir begutachtet. Aber nach dem Auseinanderbauen war natürlich das zusammenbauen angesagt.


Das ist mein Traum – typisch Mädchen!? mit Nadine Henning

Alle Mädchen aus dem Workshop haben bereits eine klare Vorstellung von ihrer Zukunft. Die meisten von ihnen möchten gerne eine Familie gründen, gleichzeitig sind sie bestrebt, beruflich „etwas zu erreichen“. Hierzu wurden von einigen Teilnehmerinnen „gute Verdienstmöglichkeiten“ als wichtiger Zukunftsaspekt genannt.

Es ging in diesem Workshop vor allem auch darum, den Mädchen bewusst zu machen, dass es für sie weit mehr Möglichkeiten gibt, als die typischen Berufe, die Mädchen/Frauen ergreifen. Berührungsängste vor Aufgabenbereichen, die ihnen fremd sind und das Unterschätzen eigener Fähigkeiten und Kompetenzen sind Gründe für die auch heute noch geringe Frauenquote in den so genannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die Verdienstmöglichkeiten in der IT-Branche wurden vorgestellt. Mit Vorurteilen wie „Informatiker sind Nerds“ wurde im Workshop aufgeräumt. Die Realität kann aber auch ganz anders aussehen, wie man an dem Beispiel einer Auszubildenden bei der Telekom sehen kann. Die Auszubildende bei der Deutschen Telekom, berichtete den Mädchen über ihren Weg zum Traumberuf „Fachinformatikerin-Systemintegration“, für einige ein untypischer „Mädchen-Beruf“.


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Erstelldatum des Artikels: 08.11.2010, letzte Aktualisierung am: 13.12.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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