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Dr. Wilfried Vetter Dr. Wilfried Vetter


Netzwerk Ausbildung ST.A.R.K, Weiterstadt Ausbildung: Tätigkeit: Vorsitzender der Evangelischen Kirchengemeinde in Weiterstadt, ehemaliger Leiter Personal E. Merck http://www.netzwerk-stark.de

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Chance Deutschland: Und was willst du werden?
Mit Engagement und Fleiß klappt es auch mit der Ausbildungsplatzsuche!

In nicht allzu langer Zeit wirst du die Schule beendet haben und du stehst kurz vor einem neuen Lebensabschnitt: Ausbildung und Berufsleben. Vorher aber musst du einen Ausbildungsplatz finden und es stellen sich dir viele Fragen: Was will ich überhaupt werden und welche beruflichen Möglichkeiten bieten sich mir? Spielt mein Migrationshintergrund eine entscheidende Rolle bei der Ausbildungsplatzssuche?... Hole dir doch einfach Hilfe beim Netzwerk Ausbildung ST.AR.K. in Weiterstadt!

Ausbildung-Neu in Deutschland

Das Netzwerk Ausbildung ST.AR.K (Starkenburger Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft - http://www.netzwerk-stark.de/html/weiterstadt.html) habe ich 1997 initiiert. Ich bemerkte, dass viele Schüler und Schülerinnen Schwierigkeiten haben, sich auf die neue Situation der Arbeitssuche einzustellen. Oft können auch Familie und Schule nicht weiterhelfen. Seither unterstütze ich in Zusammenarbeit mit Kommune, Schule und Eltern Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung und der Ausbildungsplatzsuche. Im Folgenden findet ihr meine Einschätzung eurer Chancen auf einen Arbeitsplatz.


Chancen auf dem Arbeitsmarkt


Deine Chancen bei der Ausbildungsplatzsuche sehe ich vor allem darin, dass du offen für verschiedene Berufe bist und dich nicht auf einen einzigen Beruf oder auf einen Bereich versteifst. Interessante Berufe gibt es vor allem im Büro, im Verkauf oder im Lagerbereich. Jedoch wollen immer noch zuviele zum Beispiel Friseurin oder KFZ-Mechatroniker werden. Vielleicht liegt das daran, dass du nicht genug über deine anderen Möglichkeiten informiert bist?

Welche Voraussetzungen solltest du denn selbst mitbringen? Fleiß und Engagement spielen eine große Rolle. Mädchen mit Migrationshintergrund sind übrigens oft die fleißigsten Auszubildenden.

Auch sonst sehe ich keine Vermittlungsschwierigkeiten bei Jugendlichen aus ausländischen Familien, die Chancen sind meiner Meinung nach für alle gleich, ausschlaggebend sind die Eignung und die Persönlichkeit.

Statt Sprachschwierigkeiten finde ich Unzulänglichkeiten in den Bereichen Rechtschreibung und Mathematik schwerwiegender, wobei das auf alle Schülerinnen und Schüler zutrifft, auf ausländische und deutsche.



Migration kann auch eine Chance sein


Das Sprechen einer zweiten Sprache kann im Gegenteil sogar ein Vorteil sein, deshalb rate ich allen Jugendlichen, auch denen der dritten Generation, die Sprache ihrer Eltern zu erlernen.

Ich persönlich habe viele positive Erfahrungen mit ausländischen Arbeitnehmern gemacht. Gerade in den 70er Jahren, als viele Gastarbeiter nach Deutschland kamen. Viele dieser Arbeiter haben großes Engagement gezeigt, sowohl beruflich als auch sozial. Zum einen, weil sie durch ihre Arbeit soziale Anerkennung bekommen haben und zum anderen, weil sie durch den in der Regel engeren Familienverbund auch größeres soziales Engagement am Arbeitsplatz zeigen.

Auch heute noch bin ich der Meinung, dass fehlende Arbeitsmoral oder Unpünktlichkeit nichts mit der Nationalität zu tun haben. Diese Probleme hat es immer schon gegeben und wird es leider wahrscheinlich auch immer geben. 


Praxisbezogenheit ist wichtig


Besonders problematisch sind jedoch Missstände im Arbeitsbereich sowie in der Politik. Viele Berufe sind zu theorielastig, die Ausbildung sollte meines Erachtens in manchen Bereichen praxisbezogener sein und auf zwei Jahre verkürzt werden. Gerade in Zeiten der Globalisierung und des Wettbewerbs.



Noch ein Tipp zur Ausbildungsplatzsuche


Kümmert euch schon früh um einen Ausbildungsplatz - nicht erst nach eurem Schulabschluss, sondern schon davor. Oft muss man sich bereits  Monate vor Ausbildungsbeginn beim jeweiligen Unternehmen bewerben. Außerdem solltet ihr die Möglichkeit nutzen, Praktika zu absolvieren um den Beruf und auch den möglichen Arbeitgeber besser kennen zu lernen. Am wichtigsten ist es, Engagement zu zeigen, dann klappt es auch mit der Ausbildungsplatzsuche!

(Interview: Susanne Kaludra; Text: Susanne Kaludra und Julia Vöhringer )

 

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Erstelldatum des Artikels: 30.11.2006, letzte Aktualisierung am: 10.12.2010

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