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Catarina Haak Catarina Haak


Unternehmensberatung Haak, Frankfurt Ausbildung: Diplom-Ingenieurin (FH) Tätigkeit: Unternehmensberaterin (freiberuflich)(Schwerpunkte: Existenzgründung, Existenzaufbau, Konsolidierung, Controlling und Marketing) häufig tätig für RKW-Hessen und DtA-Beratungsagentur

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Chance Deutschland: Afrikaner ticken anders, Afrika ist Herz und Kultur
Die Ich-AG als Möglichkeit der Integration

Bunt, laut, lustig, smart, schönheitsbewußt mit einer unglaublichen Kultur und hohem Anspruchsdenken - so kann man die Afrikaner in Frankfurt erleben. Sie sprechen englisch oder französisch. Die deutsche Sprache, mit 15 Regeln und tausend Ausnahmen, ist für sie sehr schwer. Das läßt viele fremd bleiben in Deutschland und sie bleiben meist unter sich. Warum ist das so und welche Schicksale stecken dahinter und welche Möglichkeit bietet die ICH-AG?

Afrikaner lächeln fast immer. Sie sagen, das macht die Sonne von Afrika.
Oft fühlen sie sich nicht verstanden, haben eigentlich ständig Heimweh nach Afrika, wo sie aber größtenteils keine Zukunft haben.


Geschichte von Liona, einer Migrantin aus Afrika



Da ist es schon besser, man findet einen deutschen Mann wie Liona, die ihn mit ca. sechszehn Jahren in ihrer Heimat kennenlernte. Doch in Deutschland angekommen, war auf einmal alles anders und die Liebe ziemlich schnell abgekühlt. So sucht sie den Kontakt zu Landsleuten, wobei zwischen den einzelnen Nationalitäten keineswegs Eintracht besteht.
Unterstützung und Orientierungshilfe von außen werden also auf jeden Fall benötigt.Herrlich sind die Geschichten und Bräuche, die sie zu erzählen weiß, von einem Großvater in Mocambique, der noch eine echter Medizinmann war oder warum Afrikaner den Busch ganz anders wahrnehmen als wir unsensiblen Europäer. Und plötzlich hören wir aus dem Nachbarraum die Buschtrommeln und bekommen Gänsehaut.Afrikaner sind eine Bereicherung für uns - keine Frage. Ihnen sind die sozialen Dinge wichtig, die das Leben wertvoll machen, und sie scheinen bewußter als wir mit dem Leben umzugehen.Es ist einfach nur schön, unter ihnen sein zu dürfen und grauen Alltagsstreß gegen bunte Vielfalt einzutauschen - direkt unter uns z.B. in Frankfurt in einer Seitenstraße der Zeil oder auf dem 10. Afrikanisch-karibischen Rebstock-Festival mit ca. 20 000 Besuchern, von dem in der Presse leider nur wenig berichtet wurde, weil sie sich in Sachen PR nicht gut auskennen.


Integration

Diese Leute müssen wir integrieren? Es zeigte sich, dass das ein heikles Thema ist. Neugierig sind sie schon auf uns - wenigstens das, aber sie werden sich nicht einfach umpolen lassen und auch das Thema Integration erscheint in einem anderen Licht, wenn man bedenkt, welchem Background, welche Vorgeschichte und welchen Horizont jemand hat, der z. B. aus einem Dorf bei Kapstadt kommt, dessen Namen er nicht nennen mag."Schenke uns nicht den Fisch, sondern zeige uns, wie man ihn angelt", war auf einem Plakat auf dem Rebstock-Festival unter einem Foto von einem schwarzen, nein farbigen Mathematikprofessor zu lesen, der beide Hände verloren hatte.


Lea und ihre Tante


Ein schwieriges Schicksal hat auch Lea aus Eritrea. Ihre Großeltern waren im Bürgerkrieg umgekommen. Als kleines Kind floh sie mit ihrer Mutter und ihrer Tante nach Deutschland. In Zeiten des Waffenstillstandes besuchte die Mutter das Grab.  
Beim Antritt der Rückreise erlitt sie einen tödlichen Herzinfarkt.

Lea wohnt nun in einem Kinderheim in Frankfurt. Ab und zu darf sie ihre Tante besuchen, die aber selbst um ihre Existenz als Gastwirtin eines eritreischen Restaurants in Sachsenhausen zu kämpfen hat. Sie verlor ihre feste Anstellung als Bedienung in einer Betriebskantine und wagte nach zweijähriger Arbeitslosigkeit und intensivem Deutschunterricht an der VHS die Gründung einer ICH-AG.Wenn man bedenkt, wie schwer für uns wohl Arabisch wäre, kann man sich umgekehrt denken, was es für diese Menschen heisst, Deutsch zu lernen."Bei uns zuhause ist Krieg", sagte die Wirtin. "Es ist zwar Waffenstillstand, aber es ist immer noch gefährlich. Meine Eltern wurden erschossen." Lea lächelt tapfer und kann schon ganz gut deutsch. Sie hilft ihrer Tante, so gut es geht. Vielleicht wird sie selbst einmal Restaurantfachfrau.




Welche Möglichkeiten es für Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt, am Beispiel der ICH-AG

Arbeit ist eine Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Weil Migrantinnen und Migranten überproportional von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, zieht das Gräben innerhalb der Gesellschaft. Darum ist jeder Versuch, ausländische Mitbürger in die Arbeitswelt einzugliedern, ein Schritt in Richtung Integration. Eine Möglichkeit bietet Migranten die Selbstständigleit.

Weitere Informationen und Links zur Gründung einer ICH-AG im Besonderen als Migrant/in unter Zusatzinformationen.

Wir sollten unseren neuen Mitbürgern so begegnen, daß sie unsere Hilfe auch annehmen können. Was das bedeutet, möge jeder Leser selbst entscheiden. Sicher sind dir ebenfalls genügend ähnliche Beispiele bekannt.

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Erstelldatum des Artikels: 05.09.2005, letzte Aktualisierung am: 10.12.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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