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Chance Deutschland: Integration für Teamplayer keine Zukunftsvision sondern Realität
Interview mit der Fraport AG: Ausbildungsplatz mit guten Jobchancen in einem internationalen Traditions-Unternehmen

Du warst schon immer fasziniert von der perfekten Organisation und dem internationalen Flair des Frankfurter Flughafens? Du wünschst dir einen Ausbildungsplatz in einem anspruchsvollen und spannenden Arbeitsumfeld - und das auch noch mit guten anschließenden Jobchancen? Du bist ein Teamplayer, engagiert, aufgeweckt, hoch motiviert und brennst für deine beruflichen Ziele? Dann bewirb dich bei der Fraport AG!

Brutal - nein danke

Fraport: „Wir entwickeln Mobilität professionell und machen sie zum Erlebnis für unsere Kunden“


Die Fraport AG,  Betreiberin des Frankfurter Flughafens, lässt sich von einer ganzheitlichen Unternehmensvision leiten. Von dir als Bewerber oder Bewerberin um einen Ausbildungsplatz bei Fraport wird dementsprechend erwartet, dass du mit ganzem Herz bei der Sache bist.

Das seit über 8 Jahrzehnten erfolgreich im internationalen Flughafenbetrieb etablierte Unternehmen wird von folgenden Handlungsprinzipien geleitet: Wertschaffung, Leistungsstärke, Nachhaltigkeit. Damit der Flughafen zum Erlebnis für die Kunden werden kann, sind Professionalität, Mobilitätsentwicklung und Serviceorientierung Ziele des Unternehmens. Oberstes Gebot ist stets die Sicherheit. Fraport zeichnet sich zudem durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt (sozial, ökonomisch, ökologisch) aus. Mit diesen Werten solltest du dich als Auszubildender oder Auszubildende selbstverständlich auch identifizieren können.  


Die Ausbildung bei Fraport

Derzeit (Stand: Juni 2007) bildet Fraport am Standort Frankfurt 110 Auszubildende aus. Zur Auswahl stehen 20 Ausbildungsberufe (technisch und kaufmännisch) wie zum Beispiel Luftverkehrskaufmann oder Kauffrau, Kaufmann oder Kauffrau für Bürokommunikation, Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagement, Mechatroniker-/in, Elektroniker/-in, Fachinformatiker/-in, verschiedene duale Studiengänge in Kooperation mit der Berufsakademie Mannheim, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Medizinische Fachangestellte usw.

Die meisten Auszubildenden haben mindestens einen mittleren Bildungsabschluss. Aber bei der Ausbildung zum Gebäudereiniger, zur Fachkraft für Lagerlogistik oder und zum Konstruktionsmechaniker genügt auch ein guter Hauptschulabschluss. Du solltest als Bewerber um einen Ausbildungsplatz

  • von deinen Fähigkeiten überzeugen können
  • glaubhaft darlegen, warum du dich gerade für dieses Unternehmen entschieden hast, und deine Motivation verständlich machen können
  • zeigen, dass du dich ausreichend über Fraport und das Berufsbild informiert hast und auch weißt, was bei der Ausbildung auf dich zukommt
  • „brennen für den Beruf“ (Zitat Wolfgang Scherer)
  • über mindestens befriedigende Englisch-, Deutsch- und Mathematikkenntnisse verfügen
  • sozial kompetent, teamfähig, tolerant, kommunikationsfähig sein


Das Auswahlverfahren bei Fraport verläuft mehrstufig

Der schriftliche Teil setzt sich zusammen aus mehreren Tests. Der mündliche Teil besteht aus einem Intensivinterview, in dem Schlüsselkompetenzen wie Interaktivität, Sozialverhalten oder Kommunikationsfähigkeit auf die Probe gestellt werden, sowie bei einigen Berufen aus einer Gruppenübung. Durch diese Vorauswahl ist der Ausbildungserfolg in der Regel vorprogrammiert. Bei persönlicher und fachlicher Eignung erhalten alle Auszubildenden nach erfoglreich abgeschlossener Ausbildung einen Arbeitsvertrag mit mindestens einjähriger Laufzeit im Fraport Konzern. Wo andere Unternehmen Ausbildungsplätze abgebaut haben, hat Fraport neue Ausbildungskapazitäten geschaffen.


Ein Migrationshintergrund spielt keine Rolle – Deutschkenntnisse schon


Bei Fraport akzeptiert und respektiert man sich gegenseitig in seiner Person, Kultur und Besonderheit. Hier arbeiten 78 Nationen unter Ausschluss jeglicher Form von Diskriminierung (Geschlecht, Kultur, Nationalität) im Einklang miteinander. Auszubildende mit Migrationshintergrund haben dennoch manchmal einen kleinen Bonus: Sie zeichnen sich oft gerade durch ihre offene und teambewusste Mentalität aus, was bei Fraport gern gesehen wird. Aber generell ist nicht der Migrationshintergrund entscheidend, sondern die Rolle, das Auftreten, Können und Wissen des Bewerbers oder der Bewerberin und der Beitrag, den er oder sie für den reibungslosen Betriebsablauf im Unternehmen leistet.

Diskriminierende Äußerungen von Mitarbeitern oder Auszubildenden, das schließt auch Klosprüche ein, (gegen-)über Menschen anderer Nationalität und Kultur können ein Kündigungsgrund sein. Dies war bisher jedoch bei Fraport nicht nötig. Unter den Auszubildenden gab es sogar schon eine Türkisch-Griechische Heirat, also ein Ehe-Bündnis zwischen zwei Nationalitäten, von denen oft gesagt wird, sie seien sich gegenseitig nicht wohlgesonnen. Völkerverständigung ist hier also kein Problem. Generell herrscht bei Fraport ein entspanntes Betriebsklima.

Mangelnde Deutschkenntnisse hingegen sind ein klares K.O.-Kriterium bei der Bewerberauswahl. Die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte klar und verständlich zu formulieren, ist für Bewerber - mit und ohne Migrationshintergrund - Grundvoraussetzung. Das hat einen guten Grund, denn insbesondere im Bereich der Flugzeugabfertigung, also im Sicherheitsbereich, darf es keine Fehler oder Missverständnisse geben, die rein auf Kommunikationsproblemen beruhen. Anweisungen müssen reibungslos kommuniziert werden können. Das Sicherheitsrisiko wäre sonst zu groß.


Junge Frauen müssen sich besser präsentieren und auch an Technikberufe herantrauen!

Im Bereich Bürokommunikation haben zum Beispiel etwa 20% der weiblichen Auszubildenden einen türkischen Migrationshintergrund. In der technischen Ausbildung sind Migrantinnen, aber auch Frauen generell, leider noch eine Seltenheit. Obwohl Frauen auch bevorzugt für Technikberufe begeistert und eingestellt werden sollen (50% der Stellen im IT-Bereich sind für sie reserviert) bewerben sich hier nur wenige junge Frauen.

Bei einer Veranstaltung mit Schülerinnen der 9. Klasse einer Hauptschule interessierten sich die Mädchen überwiegend für die Ausbildung als Stewardess, hatten jedoch weder ein realistisches Bild von diesem Beruf, noch von sich selbst. Sie kannten ihre Talente nicht - schlechte Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung.


Informiere dich vor deiner Bewerbung gut!


Tipp: Vor deiner Bewerbung solltest du alle Informationsquellen, die dir zur Verfügung stehen, gründlich lesen. Auf der Website von Fraport findest du ausführliche Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen:

www.Fraport.de


Integration:  für Teamplayer keine Zukunftsvision sondern Realität

Durch  vorurteilsfreien Umgang  miteinander wird Integration tagtäglich gelebt  - Wenn alle gemeinsam am gleichen Ziel arbeiten, wird sie zur Selbstverständlichkeit.

Text und Interview: Sylvie von Nida, Red.

Dieses Projekt wird gefördert von:

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Erstelldatum des Artikels: 28.06.2007, letzte Aktualisierung am: 10.12.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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