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Chance Deutschland- Der Weg zum Erfolg am Arbeitsplatz
Interview mit der Baugruppe Gross: Nationalität spielt keine Rolle- Disziplin als Erfolgsfaktor

Seit Jahren schon bildet Hartmut Marchand vom Bauunternehmen Gross zum Straßenbauer aus. Dabei setzte er immer schon auf Multinationalität. Doch in den letzten Jahren häuften sich die Probleme mit den jungen Leuten- und die Anzahl der Azubis fiel. Das Beispiel des Unternehmens zeigt stellvertretend, welche Anforderungen an junge Menschen in der Arbeitswelt gestellt werden. Das Zauberwort lautet Disziplin.

Ausbildung-Neu in Deutschland

Dieser Artikel baut auf einem Interview mit Niederlassungsleiter Hartmut Marchand von der Baugruppe Gross in Pfungstadt auf.


Multikulturelles Unternehmen


Mit etwa 35-40 % Anteil an ausländischen Mitarbeitern gehört die Niederlassung Gross in Pfungstadt definitiv zu einem multikulturellen Unternehmen. Die Mitarbeiter und die Auszubildenden kommen aus den verschiedensten Teilen der Erde, vor allem aber aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten,also ganz nach dem Motto "Nationalität spielt keine Rolle".

Dipl.-Ing.Hartmut Marchand ist stolz darauf, dass seine Mitarbeiter in den verschiedensten Ländern ihre Wurzeln haben. Das hat in den ganzen Jahren auch immer gut geklappt. Nur die Auszubildenden bereiten ihm in der letzten Zeit immer wieder Kopfschmerzen. 

Nicht selten erhielt er in jüngster Vergangenheit Anrufe aus der Berufsschule. Dazu gehörten Prügeleien, ständiges Zuspätkommen und wiederholtes Nichterscheinen. In einigen Fällen sah er sich sogar gezwungen, Auszubildende fristlos zu entlassen - Deutsche ebenso wie Jugendliche mit Migrationshintergrund. Viele führten ihre Arbeit nicht vernünftig aus oder warfen das Handtuch, wenn nicht alles wie gewollt klappte.


Reden half nicht


Woher dieses Verhalten kommt? Der Niederlassungsleiter kann es sich selbst nicht erklären. Das Reden mit den jungen Leuten half nicht, und die Lehrer wussten auch nicht weiter. Ob die Probleme mit den Auszubildenden nur in seinem Unternehmen bestehen oder repräsentativ für das ganze Land sind, kann er nicht sagen.
Dass nicht nur er in seiner Firma mit fehlender Arbeitsmoral zu kämpfen hat, unterstreicht eine Studie von Proudfoot.
Mehr dazu unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,427975,00.html

Hartmut Marchand wünscht sich daher ein Umdenken im Bezug auf die Arbeitsmoral bei den Jugendlichen, so dass es zwischen den Auszubildenden und ihren Chefs wieder klappt. Und das ist gar nicht mal so schwer. Einfach mal den Wecker früher stellen, damit man pünktlich kommt, wäre ein guter Anfang.



In der heutigen turbulenten Zeit, in der es immer schwerer wird in der Arbeitswelt Fuss zu fassen, sind diszipliniertes Verhalten und Arbeitsmoral ein erster Schritt zum Erfolg und unentbehrlich.



Tipps


-Probleme mit dem Frühaufstehen? 
Vor allem wenn es draussen noch dunkel ist?
Leg dir einen Lichtwecker zu. Dieser simuliert einen langsamen, künstlichen  Sonnenaufgang und du wirst langsam und sanft geweckt. 

-Wer ausgelastet und gut gelaunt zur Arbeit geht, verrichtet bessere Arbeit und lässt sich nicht so schnell provozieren durch andere. Wie wärs mit Joggen vor der Arbeit - Sport setzt Glückshormone frei.

-Nicht frusten lassen, wenn auf der Arbeit nicht immer alles funktioniert. Das kann jedem einmal passieren. Nur nicht aufgeben und ggf. mit anderen über deine Probleme sprechen.

(Text und Interview: Anna Appelrath)

Dieses Projekt wird gefördert von:

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Erstelldatum des Artikels: 10.08.2006, letzte Aktualisierung am: 10.12.2010

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